Die vom Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen entwickelte IT-Alarmanlage gegen professionelle Datenspione wird zur Zeit beim Projektpartner ZF Friedrichshafen AG, einem deutschen Automobilzulieferer, getestet. „Wir sind auf einem guten Weg, dass am Ende eine zuverlässig funktionierende Sicherheitslösung steht“, zieht Markus Diedrich, Technischer Leiter vom Projektpartner nicos AG, eine positive Halbzeitbilanz des dreijährigen Projekts. Ziel sei es, mit Methoden der Künstlichen Intelligenz eine lernfähige Alarmanlage hinter der Firewall zu entwickeln, die den Unternehmen wichtige Informationen an die Hand gibt, um Angriffe identifizieren und abwehren zu können.
Transaktionen nach Indizien absuchen
Eineinhalb Jahre haben die Projektpartner noch Zeit, eine funktionierende IT-Alarmanlage zu entwickeln. Dafür müssen die kriminellen Angriffe auf Systeme analysiert werden. Im Getümmel von Millionen Transaktionen werden die wenigen Indizien herausgefischt. Die Mitarbeiter des TZI setzen dabei auf die Verfahren der Künstlichen Intelligenz. „Wir wollen den Sicherheitsverantwortlichen in den Unternehmen das Leben leichter machen. Sie sollen frühzeitig ein Werkzeug an die Hand bekommen, das ihnen Hilfestellung bei der Entscheidung gibt, ob ein Angriff von außen vorliegt oder nicht“, erläutert Projektkoordinator Professor Michael Lawo.



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