Um 15 Uhr startet der Protestzug mit einer großen Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz. Dann geht es weiter Richtung Bremer Innenstadt und schließlich zum Markplatz. Im Gepäck haben die Atomgegner auch Geigerzähler und Strahlenschutzanzüge. Auf dem Zug durch die Stadt präsentieren sie ein interaktives Aktionstheater.
"Mit der Aktionstour legen wir die Achillesferse der Atomlobby offen: die ungelöste Endlagerung des Jahrmillionen strahlenden Atommülls", erklärt Kerstin Schnatz von Campact. "Beim Gedanken, radioaktiv strahlenden Abfall vor der eigenen Haustür zu lagern, packt selbst die Befürworter der Risikotechnologie blankes Entsetzen."
Durch insgesamt zwölf deutsche Großstädte führt die Protesttour der Umweltaktivisten. Bremen ist die dritte Station, morgen zieht der falsche Castor-Transport nach Hannover weiter. Mit dem Protest wollen sie kurz vor der Bundestagswahl Druck auf die Parteien ausüben und fordern, am beschlossenen Atomausstieg festzuhalten.

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