Das Klimaplenum bilanziert die Aktion als 'kleinen aber feinen' Erfolg, sagt Sprecher Olaf Bernau. 'Es ist uns gelungen, mit vielen Menschen über das Klimaproblem ins Gespräch zu kommen.' Leider seien die Reaktionen vielfach ausgefallen, 'wie es zu erwarten war: Alle wissen, dass etwas getan werden muss. Nur niemand weiß, was genau.' Einen möglichen Weg sieht das Plenum darin, den ÖPNV billiger oder möglichst ganz umsonst nutzen zu können. 'Dafür haben wir Unterstützung bekommen', sagt Bernau.
An dem anschließenden Demonstrationszug in Richtung Innenstadt haben sich nach Angaben des Klimaplenums etwa 150 Bremerinnen und Bremer beteiligt. Die Polizei spricht indes von rund 50 Aktiven.
Auf diese Forderung zielte gestern auch die Umsonstfahr-Aktion ab, die nach Angaben des Klimaplenums in einem Fall dazu geführt habe, dass die Aktiven auf einer Bahn rausgeworfen wurden - was aber auch Bernau nicht verwundert. Flankiert wurde die Aktion um 13 Uhr von einer Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz mit Demonstrationszug in Richtung Marktplatz.
Auf der Kundgebung haben Bauern aus Nepal und von der Elfenbeinküste davon berichtet, wie sich die Klimaveränderung auf ihr Leben und ihre Arbeit auswirkt. 'Dabei ist deutlich geworden, dass der Klimawandel kein Thema für die Zukunft, sondern eines für die Gegenwart ist', resümiert Bernau.


Regenwahrscheinlichkeit:





