Bremen. Tübingen, Goslar und Quedlinburg haben eines gemeinsam: In den historischen Zentren dieser Städte haben Silvesterraketen in jüngerer VergaBremen. Tübingen, Goslar und Quedlinburg haben eines gemeinsam: In den historischen Zentren dieser Städte haben Silvesterraketen in jüngerer Vergangenheit denkmalgeschützte Häuser in Brand gesetzt und zum Teil schwerste Schäden angerichtet.
Das soll Bremen erspart bleiben, findet Bürgerschaftspräsident Christian Weber (SPD). Deshalb appelliert er jetzt an alle Bremerinnen und Bremer, zum Jahreswechsel weder Böller noch Feuerwerksraketen auf dem Marktplatz zu zünden - zum Schutz des Rathauses, das gemeinsam mit dem Roland seit 2004 zum Weltkulturerbe gehört. Webers Sorge: Wenn erst einmal eine brennende Rakete zum Beispiel im Dachstuhl des Regierungssitzes landet, könnte es mit dessen Pracht schnell vorbei sein: 'Das brennt wie Zunder.' Denn schließlich ist das Gebäude zu großen Teilen aus Holz konstruiert.
Es wurde 1405 bis 1410 errichtet. Etwa 200 Jahre später erhielt der gotische Bau eine neue Fassade durch den Bremer Baumeister Lüder von Bentheim. Diesengenheit denkmalgeschützte Häuser in Brand gesetzt und zum Teil schwerste Schäden angerichtet. Das soll Bremen erspart bleiben, findet Bürgerschaftspräsident Christian Weber (SPD). Deshalb appelliert er jetzt an alle Bremerinnen und Bremer, zum Jahreswechsel weder Böller noch Feuerwerksraketen auf dem Marktplatz zu zünden - zum Schutz des Rathauses, das gemeinsam mit dem Roland seit 2004 zum Weltkulturerbe gehört.
Webers Sorge: Wenn erst einmal eine brennende Rakete zum Beispiel im Dachstuhl des Regierungssitzes landet, könnte es mit dessen Pracht schnell vorbei sein: 'Das brennt wie Zunder.' Denn schließlich ist das Gebäude zu großen Teilen aus Holz konstruiert. Es wurde 1405 bis 1410 errichtet. Etwa 200 Jahre später erhielt der gotische Bau eine neue Fassade durch den Bremer Baumeister Lüder von Bentheim. DieseRenaissance-Fassade, die 1608 bis 1612 entstand, ziert das Gemäuer bis heute. Es ist das einzige europäische Rathaus des Spätmittelalters, das nie zerstört worden ist.
Tübingen hat aus der bitteren Erfahrung des vergangenen Jahres Konsequenzen gezogen: Der Bürgermeister ordnete für den bevorstehenden Jahreswechsel ein generelles Feuerwerksverbot für die gesamte Altstadt an. Bremens Parlamentspräsident dagegen will es zunächst einmal bei einem Appell belassen.
Unterdessen hat gestern auch in Bremen der Verkauf von Knallern, Böllern, Raketen und Knallerbsen begonnen - der Andrang hielt sich allerdings eher in Grenzen. Das Gewerbeaufsichtsamt hat noch einmal auf die Bestimmungen zum Feuerwerk rund um den Jahreswechsel hingewiesen: Geknallt werden darf nur vom 31. Dezember, 18 Uhr, bis 1. Januar, 1 Uhr.




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