"Unser Land hat in dieser Krise zusammengehalten, und das wird auch in Zukunft so sein. Und ich bin sehr dankbar dafür." Jetzt müssten alle Kräfte gebündelt werden, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Unternehmen sollten daher nicht weiter machen wie bisher, sondern vor allem in Forschung und Entwicklung investieren.
Gerade junge Menschen müssten nach ihrer Ausbildung einen Job bekommen, sagte Merkel weiter. "Es hat keinen Sinn, jetzt Neiddiskussionen zu führen. Wir brauchen alle, Alte und Junge." Es sei jetzt eine entscheidende Zeit, um auf Wachstum zu setzen: "Weil Wachstum aus der Krise rausführt, und weil Wachstum uns Arbeit gibt." Der Schlüssel dafür sei eine gute Bildungs- und Integrationspolitik. Viele Migranten hätten "nicht den Erfolg, den wir uns eigentlich wünschen": "Bildung ist das A und O für unsere Zukunftsfähigkeit."
Die Union werde die Vereinbarkeit und Familie und Beruf weiter fördern, die Kinderbetreuung werde ausgebaut, versprach Merkel in Bremen. Ihre Partei wolle den Menschen aber die Wahlfreiheit lassen. "Wir wollen den Familien nicht vorschreiben, wie sie leben sollen." Für Eltern, die ihre Kinder vor allem zu Hause erziehen, solle es ein Betreuungsgeld geben.
Ohne konkrete Aussagen blieb Merkel zur Steuerpolitik. Es müsse alles getan werden, um die Menschen zu motivieren. Wer viel arbeite, müsse dies hinterher auch auf dem Lohnzettel wiederfinden. Die CDU wolle in mehreren Schritten erreichen, dass es nicht zu einer "Steuererhöhung durch die Hintertür, zur kalten Progression", komme.


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