Besonders bei Migranten gebe es in diesem Zusammenhang häufig ein Informationsdefizit. Zudem wolle der Senat den Anteil von Migrantinnen und Migranten im öffentlichen Dienst gezielt erhöhen, so die Bürgermeisterin. "Wir brauchen ihre interkulturelle Kompetenz. Die Verwaltung soll genauso bunt wie unsere Gesellschaft sein", sagte Linnert. Da Eltern ihre Kinder häufig bei der Berufswahl beraten, soll für Eltern mit Migrationshintergrund, die die deutsche Sprache weniger gut beherrschen, eine Broschüre in russischer und türkischer Sprache herausgegeben werden.
Die Bürgermeisterin betonte, dass der öffentliche Dienst angesichts sinkender Schülerzahlen und der Altersstruktur mit einem Durchschnittsalter von 48 Jahren offensiv um qualifizierten Nachwuchs werben müsse. Linnert kündigte an, in den kommenden Jahren kontinuierlich Auszubildende einzustellen.
Neben Plakaten und Postkarten, die für die Kampagne werben sollen, findet eine zweitägige Ausbildungsbörse am 4. und 5. September in der unteren Rathaushalle statt. Für die Nachwuchskampagne treten erstmals die verschiedenen Ausbildungsbereiche – Polizei, Feuerwehr, Justizvollzug, Justizverwaltung, Finanzverwaltung und allgemeine Verwaltung – gemeinsam auf. Interessenten können sich zudem im Internet unter www.ausbildung.bremen.de über die Ausbildung im bremischen öffentlichen Dienst informieren.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Sonnabend im WESER-KURIER.


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