Die Bremer CDU spricht von "überwältigender Resonanz" auf den Landesfachausschuss, den die Partei auf ihrem Sonderparteitag am 16. Juni eingesetzt hat. In vergleichbaren Gremien arbeite ein Viertel der jetzigen Bewerber mit.
Man werde aber alle, die sich bereit erklärt hatten, einbeziehen. Ausgenommen seien Abgeordnete, Landesvorstandsmitglieder und diejenigen, die den Wahlkampf verantwortlich geplant hätten. Am 11. Juli will der Landesfachausschuss mit der Arbeit beginnen, ein Abschlussbericht soll bis Ende September vorliegen und zentrales Thema des nächsten Parteitags sein.
Zum Vorsitzenden ist der ehemalige Bausenator Roland-Mike Neumeyer gewählt worden. Er möchte den Ausschuss in mehrere Arbeitsgruppe aufteilen. Außerdem soll "externer Sachverstand" einbezogen werden, um die Ursache für das schlechte Wahlergebnis zu ergründen.
Die CDU hatte bei der Bürgerschaftswahl am 22. Mai 20,4 Prozent der Stimmen erhalten und damit im Vergleich zur Wahl im Jahr 2007 5,2 Prozentpunkte verloren. Sie verfügt über 20 Sitze in der Bremischen Bürgerschaft - drei Sitze weniger als vor der Wahl.
Ausschuss zum Grundsatzprogramm
Auf ähnliches Interesse bei den Parteimitgliedern war ein Ausschuss gestoßen, der 2009 das erste Grundsatzprogramm erarbeitet hatte, teilt die Partei mit. Auch damals hätten sich rund hundert Mitglieder beteiligt. (she)


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