Das Ergebnis werde das Institut "vermutlich schon innerhalb der nächsten Tage" vorlegen können, sagte der ärztlicher Direktor des BZH, Ernst Tabori, auf Nachfrage. Der Bericht gehe allerdings ans Klinikum selbst, fügte Tabori hinzu. Ob er dann auch veröffentlicht werde, sei Sache der Krankenhaus-Dachgesellschaft Gesundheit Nord (Geno).
Grundsätzlich gehe es bei einem Prüfauftrag wie dem aktuellen um die Frage, "wo es Kreuzungspunkte zwischen sauberen und unsauberen Arbeiten gibt", sagt Tabori. Ganz praktisch also um Fragen wie: Desinfizieren sich die Mitarbeiter ausreichend oft die Hände, um die Ausbreitung und Übertragung von Keimen zu verhindern? Darüber hinaus überprüfe das BZH die Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionspläne des Klinikums. Dabei wird abgeglichen, "ob sie den aktuell geltenden Standards entsprechen", wie sie vom Robert-Koch-Institut und von der "Kommission für Krankenhaushygiene" festgelegt werden.

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