Diese hatte entschieden, dass alle bisher am Vergabeverfahren beteiligten Bieter neue Angebote einreichen könnten. Dies ist nun nicht mehr möglich. Allerdings muss der Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno) als Bauträger die Angebote zweier Unternehmer neu bewerten. Diese hatten Nebenangebote zur Bauzeitverkürzung eingereicht. Das aktuell verhandelte Bauprojekt im Klinikum Mitte hat eine Auftragssumme von 22 Millionen Euro.
Die Geno begrüßte die Entscheidung des Oberlandesgerichts. Die Neubewertung der beiden Angebote sei eine Sache von Tagen, nicht von Monaten. Auch das Gesundheitsressort äußerte sich positiv zur OLG-Entscheidung: „Das ist ganz in unserem Sinn“, sagt Karla Götz, Sprecherin von Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD).
Gegen die nun anstehende neue Vergabeentscheidung könnten die beteiligten Unternehmen allerdings erneut die Vergabekammer anrufen. Wird kein Widerspruch eingelegt, wäre die Vergabeentscheidung endgültig. Die Geno hofft auf Fortsetzung der Bauarbeiten im März oder April.


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