Zeitgleich beantragte die NCS, eine Tochterfirma der vier großen Energieversorger, eine Alternativroute über das deutsche Straßennetz. Die Anlandung nach der Schiffspassage über den Ärmelkanal soll demnach über einen ausländischen Hafen, vermutlich in Belgien, erfolgen.
Mit diesem Schritt reagieren NCS und der Grohnde-Betreiber Eon offenbar auf das bevorstehende Verbot von Atomtransporten durch Bremen. Die Bürgerschaft der Hansestadt will noch in diesem Monat auf Vorschlag des rot-grünen Senats das bremische Hafenbetriebsgesetz entsprechend ändern. Diese Pläne haben nicht nur Proteste der bremischen Wirtschaft sowie aus den Nachbarländern Niedersachsen und Hamburg, sondern auch heftigen Widerspruch des Bundesumweltministeriums ausgelöst. Das Haus von Ressortchef Norbert Röttgen (CDU) hält das Bremer Vorgehen für rechtswidrig.
Lesen Sie mehr in der Sonnabend-Ausgabe des WESER-KURIER.


Regenwahrscheinlichkeit:


