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Die in Nordrhein-Westfalen angefachte Debatte, die Ladenöffnungszeiten am Abend wieder einzuschränken, hält Böhrnsen "für nicht zielführend", heißt es in einer Mitteilung der Senatskanzlei. Der Kompromiss, dass die Geschäfte in Bremen von Montag bis Sonnabend 24 Stunden lang geöffnet haben können, sei damals einvernehmlich mit allen Beteiligten erzielt worden und habe sich bewährt. Der Bürgermeister erinnerte außerdem daran, dass Bremen in einer anderen Situation sei als Nordrhein-Westfalen: Das Land befinde sich in einer Insellage in Niedersachsen, daher sei es wichtig, die hiesigen Gewerbetreibenden nicht zu zu starre Regelungen zu benachteiligen.
In der vergangenen Woche hatte die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen angekündigt, die Ladenöffnungszeiten wieder einzuschränken. Die Geschäfte sollen demnach künftig maximal bis 22 Uhr geöffnet sein, am Sonnabend sogar nur bis 20 Uhr. Der Bremer Einzelhandel hatte diesen bundesweit beachteten Vorstoß heftig kritisiert. (bib)



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