| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Eine kostenpflichtige Früh- und Spätbetreuung sowie mindestens eine Ferienbetreuung pro Stadtteil soll ebenfalls angeboten werden. Zudem beschlossen die Deputierten, dass mit Beginn des Schuljahres die Grundschulen Osterhop und an der Gete zu Ganztagsschulen werden sollen, bei denen das Lernen am Nachmittag für alle Kinder verpflichtend ist. 2013 sollen ihnen zwei weitere Standorte folgen, einer davon wird die Grundschule am Pfälzer Weg sein.
Die Standorte der offenen Ganztagsschulen und die Tatsache, dass nicht nur ein Teil der Schüler das freiwillige Angebot nutzen kann sondern alle, ist das Ergebnis eines Koalitions-Kompromisses. Die Grünen wollten die Pläne zwischenzeitlich sogar auf Eis legen, weil für sie noch zu viele konzeptionelle Fragen offengeblieben waren.
Man einigte sich schließlich auf eine reduzierte Zahl an Standorten - und die Grüne Sülmez Dogan betonte auch gestern noch einmal, bevor man aus den offenen Ganztagsschulen ein flächendeckendes Angebot mache, müsse man Standards dafür festschreiben. Thomas vom Bruch (CDU) kritisierte, dass bislang noch zu unklar sei, worauf sich die Eltern bei dem neuen Angebot einließen. Linken-Fraktionschefin Kristina Vogt zweifelte an, dass den Schulen die zugesagten 50000 Euro für den nötigen Umbau reichen werden.
Mustafa Güngör (SPD) lobte den Kompromiss und mahnte - ebenso wie Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) - an, dass nun rasch beraten werden müsse, welche Standorte 2013 zu einer offenen Ganztagsgrundschule werden könnten. "Jede Stunde, die mehr Lern- und Betreuungszeit bedeutet, ist für Schüler und Eltern eine gute Investition", sagte er.



Regenwahrscheinlichkeit:



