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„Der Mindestlohn gefährdet nicht die Tombola, sondern macht die Notwendigkeit von deren Neugestaltung noch einmal deutlich“, so Carsten Werner. Viele Bremer und Gäste seien durch die zahlreichen Buden, die Dauerbeschallung durch Lautsprecherdurchsagen und Schlagermusik gestört. Werner will die Nutzung der öffentlichen Räume in der Innenstadt verbessern. „Wünschenswert wäre ein Ideenwettbewerb unter kreativen Stadtplanern, Künstlern, Landschafts- und Innenarchitekten“, so Werner.
Zudem solle die bürgerschaftliche Finanzierung weiterentwickelt werden. Bisher komme lediglich ein Drittel der Einnahmen aus dem Losverkauf als Reinerlös dem Bürgerpark zu Gute. Werner: „Zur nachhaltigen Finanzierung des Bürgerparks sollte auch über zeitgemäße, direktere Spendenformen nachgedacht werden.“
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Heiko Strohmann, mahnt derweil mehr Zurückhaltung in der Diskussion um die Zukunft der Bremer Bürgerpark-Tombola an. Es sei zwar legitim, über Verbesserungen der Veranstaltung nachzudenken. Der gewählte Zeitpunkt und die Tonlage würden jedoch der Veranstaltung und damit dem Bürgerpark schaden. Nicht nur die Grünen, sondern auch der Schirmherr der Bürgerpark Tombola, SPD-Bürgermeister Jens Böhrnsen, sollten ein großes Interesse am Erfolg der Veranstaltung und am positiven Nutzen für Bremens Grünanlagen haben. Schließlich gehe es um bürgerschaftliches Engagement und Spendenbereitschaft für ein innerstädtisches Naherholungsgebiet. Generell befürwortet Strohmann jedoch Gespräche mit dem Bürgerparkverein, um die Tombola noch attraktiver zu gestalten. Dies sei ein richtiger Schritt, um ihren Fortbestand und den Erfolg dauerhaft zu sichern. (ach)



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