| Das Bürgerschaftswahl-Quiz » |
Lindner referierte vor den Delegierten über liberales Selbstverständnis und versuchte, den Bremern Mut zu machen. Für die FDP habe es immer wieder krisenhafte Zeiten gegeben, sagte er, doch sie habe sich auch immer wieder gefangen: „Die innere Kraft der Liberalen ist ungebrochen.“
Darauf bauen auch die Bremer Liberalen, die in Umfragen weiterhin unter der Fünf-Prozent-Grenze liegen. „Im Winter waren wir im rauhen Fahrwasser, nun aber haben wir uns wieder Vertrauen erarbeitet“, sagte Landeschef Oliver Möllenstädt. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Staffeldt kritisierte wie auch andere Redner den Bremer Senat: „Wir brauchen nicht einen Grußonkel als Bürgermeister, sondern einen Senat, der handelt und auch schmerzliche Schritte geht.“ Die Delegierten verabschiedeten einstimmig den Wahlaufruf zur Bürgerschaftswahl.
Bremens FDP-Landesvorsitzender Oliver Möllenstädt forderte einen "längst überfälligen Kurswechsel in Bremen". Unter Rot-Grün sei der Schuldenstand auf Rekordniveau gestiegen, bei der Bildung sei das Land nicht aus seiner Schlusslichtposition herausgekommen. Die "Verkehrsbehinderungspolitik des rot-grünen Senats" gängele die Bürger, befördere die Abwanderung von Arbeitsplätzen und schade dem Ansehen des Wirtschaftsstandorts. Deshalb brauche Bremen eine starke FDP. (rk/jop)