Bremens Vertretung in Berlin

 - 21.06.2011

Eva Quante-Brandt soll Staatsratsposten übernehmen

Bremen. Nach der Absage von Bremens bisheriger Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter, in die Vertretung Bremens nach Berlin zu wechseln, hat Bürgermeister Jens Böhrnsen Eva Quante-Brandt als Nachfolgerin für Kerstin Kießler vorgeschlagen.
Eva Quante-Brand soll in die Vertretung Bremens nach Berlin wechseln.
Eva Quante-Brand soll in die Vertretung Bremens nach Berlin wechseln.

Eva Quante-Brandt wurde 1960 in Bremen geboren. Seit 30 Jahren ist sie Mitglied der SPD. Sie war lange Jahre Vorsitzende des Juso-Landesverbandes, bevor sie in den Landesvorstand der SPD gewählt wurde.

Bürgermeister Jens Böhrnsen machte am Dienstag deutlich, dass es einen neuen Zuschnitt für die Aufgabe des weiteren Mitgliedes des Senats geben werde. „Sie wird nicht nur die Bevollmächtige Bremens in Berlin, sondern auch die Themen Europa und Integration im Rathaus verantworten“, sagte er.

Im Bundesrat würden Fragen der europäischen Gesetzgebung einen immer breiteren Raum einnehmen, die Verknüpfung der Aufgaben biete sich deshalb an. „Integration ist eines der Gebiete, auf denen wir beweisen müssen, ob es uns gelingt, die Gesellschaft sozial zusammenhalten.“ Dass diese Fragen bei Eva Quante-Brandt hervorragend aufgehoben seien, bewiesen ihr politisches, wissenschaftliches und gesellschaftliches Engagement über viele Jahre, so Böhrnsen.

Eva Quante-Brandt lebt in Bremen, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Nach einer Lehramtsausbildung hat sie die Geschäftsstelle der Bremer Arbeitslosen-Selbsthilfe geleitet, bevor sie 1994 an die Universität Bremen ging, wo sie 1996 promovierte und sich 2003 habilitierte. 2010 hat sie die Leitung der Akademie für Arbeit und Politik übernommen. (ach)






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