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Doch weniger der Ehrgeiz zu gewinnen, vielmehr der Spielspaß stand bei diesem kleinen Kräftemessen für die 15 Spielerinnen und Spieler im Alter von zwölf bis 16 Jahren im Vordergrund. Und da die Fußballspieler des SZ Julius-Brecht-Allee schon ein gutes halbes Jahr Trainingsvorsprung vor den Horner Gastgebern haben, überraschte das Endergebnis der "fairen Partie" nicht wirklich.
"Alles hat wunderbar geklappt", freut sich Matti von Harten, Bremer Koordinator des Projekts Fußballfreunde der Special Olympics, der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistigen Behinderungen und Mehrfachbehinderungen. Das Projekt ist im vergangenen Sommer in der Hansestadt gegründet worden und der Landesverband Special Olympics Bremen ist an diesem deutschlandweiten Pilotprojekt beteiligt. Mit sieben integrativen Mannschaften sei das Land Bremen zurzeit deutschlandweit führend, berichtet Matti von Harten stolz. Er hat dieses Freundschaftsturnier organisiert. "Und diese beiden Mannschaften gehören dazu."
Die Vahrer Fußballer werden von Volker Strotmann und Jan-Matti Gorges trainiert. Die Horner Mannschaft ist erst einige Wochen unter der Regie von Frederick Siegmund aktiv. Die drei Trainer hätten die Mannschaften jedoch gut auf den nächsten Entwicklungsschritt im Projekt Fußballfreunde vorbereitet, findet Matti von Harten.
In beiden Teams beträgt der Anteil der Förderkinder nach Schätzungen des Bremer Projektleiters etwa zwei Drittel. "Wir würden gern mehr Regelschüler einbinden", gesteht von Harten. "Doch das ist noch relativ schwierig, weil Regelschüler und Förderkinder noch unterschiedliche Stundenpläne haben." Deshalb hofft er auf die geplante Umstrukturierung im Bildungsbereich. Dann würde das Projekt Fußballfreunde die nächste Hürde sicher leichter nehmen: die Integration in den regulären Liga-Spielbetrieb. Dieses Ziel steht jedenfalls am Schluss des Bremer Pilotprojekts, das Ende des Jahres ausläuft.
So weit schauen die jungen Kicker noch gar nicht nach vorn. Die Teams richteten ihren Blick erst einmal auf die Spenden von Sport Thieme, denn die gespendeten Bälle, Hütchen, Leibchen und andere Utensilien können sie gleich beim nächsten Fußballtraining nutzen.



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