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Borgfeld. Einen großen Vertrauensbeweis erhielten die CDU-Ortsvorsitzende Gabi Piontkowski und ihr Stellvertreter Ralf Behrend auf der mit 27 Mitgliedern besuchten Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Borgfeld. Einstimmig wurden die 43-jährige Bürgerschaftsabgeordnete und der 30-jährige Speditionskaufmann in ihren Ämtern bestätigt. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden Karl-Heinz Bramsiepe, Jan Klinckradt, Karin Neumann-Mahlkau, Helga Dwortzak und Klaus-Peter Fiege gewählt. Wolfgang Kirst kandidierte aus beruflichen Gründen nicht mehr für ein Vorstandsamt.
In ihrem Rückblick hob Piontkowski hervor, dass das vergangene Jahr ganz im Zeichen des Bürgerschafts- und Beiratswahlkampfs gestanden habe. Im Beirat sei es der CDU gelungen, ihr bisheriges Ergebnis mit einem Stimmenanteil von 42,3 Prozent zu verbessern. Sie selber sei mit über 3500 persönlichen Stimmen erstmals in die Bürgerschaft eingezogen.
Warnung an rot-grüne Koalition
Die Christdemokraten hätten sich im Beirat für mehr Betreuungsplätze für Kinder, für den raschen Umzug des Polizeireviers Horn in ein neues Domizil und gegen die von rot-grün angekündigte Waffensteuer eingesetzt, nannte Ralf Behrend nur einige Beispiele. "Die Waffensteuer ist der Tod vieler Vereine", schimpfte er. Denn viele Schützenvereinsmitglieder seien nicht in der Lage, die angekündigten 300 Euro jährlich pro Waffe zu zahlen. Gabi Piontkowski warnte die rot-grüne Koalition davor, gut funktionierende örtliche Vereinsstrukturen durch eine mit heißer Nadel gestrickte Steuer zu zerstören.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit seien die politischen Stammtische gewesen, so die Ortsvorsitzende. Kreislandwirt Reinhard Garbade habe zum Thema Dioxin gesprochen, Pastor Jens Motschmann habe über Religion in der heutigen Zeit referiert und der damalige Polizeipräsident Holger Münch habe zum Thema innere Sicherheit informiert. Bei den kleinen Borgfelder Bürgern sei das von der CDU organisierte Kinderfest sehr gut angekommen.
Piontkowski zeigte sich zuversichtlich, dass in der Bremer CDU künftig das gemeinsame, geschlossene Auftreten auch wieder im Mittelpunkt der politischen Arbeit stehen werde. Im Rahmen einer Mitgliederbefragung, die vom Ortsverband Borgfeld angestoßen worden sei, habe sich die große Mehrheit für Rita Mohr-Lüllmann als neue Landesvorsitzende ausgesprochen. Diese sei jetzt dabei, viele Gespräche mit der Basis zu führen, berichtete Piontkowski. Sie sicherte Mohr-Lüllmann, die noch auf einem Landesparteitag am 24. März offiziell als Landesvorsitzende bestätigt werden muss, die volle Unterstützung des Ortsverbandes Borgfeld zu.



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