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Über die konventionellen Bereiche wie aber auch über jene ursprünglich nicht geplanten konnte sich Staffeldt zusammen mit den Nord-Liberalen Agnes Müller-Lang, Rainer W. Buchholz und Georg von Groeling-Müller bei einem Rundgang über das Firmengelände ein Bild machen. Die Geschäftsführer Jan Meyer und Frau Michaela lotsten die Gäste durch den Betrieb und informierten sie über Geschichte und Gegenwart des Unternehmens.
Die Yachtwerft Meyer zählt zurzeit 40 Mitarbeiter, darunter elf Auszubildende. Was 1994 als Reaktivierung der ehemaligen Burmesterwerft und als Zusammenschluss junger Unternehmen der Wassersportbranche an den Start ging, zählt heute zu seinen Tätigkeitsbereichen: Yacht- und Bootsbau für Privatkunden, Zulieferung für Großwerften sowie Entwicklung und Bau im Faserverbundbereich. 2004 spezialisiert sich die Werft zusätzlich auf die Produktion von Tenderbooten für Megayachten mit inzwischen weltweiter Vermarktung. Zwei Jahre später führt die Zusammenarbeit mit Jens Brandes zur Gründung der "fibretech composites GmbH" und damit zur Intensivierung im Faserverbundbereich. 2007 dann der große Wurf: Das Unternehmen meldet zusammen mit fibretech composites und der Fachhochschule Dortmund erfolgreich das Patent zur Beheizung von CfK-Formen an und kommt so ins Geschäft mit Windkraftanlagenherstellern.
Es gibt Preise, der Umsatz steigt (derzeit bei drei Millionen Euro), ebenso die Zahl der Mitarbeiter. Das, so musste sich der Bundestagsabgeordnete anhören, zeitige natürlich neue Herausforderungen. Eines der Hauptprobleme, betonte Michaela Meyer, sei der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern. Weiter bedinge die künftige Auftragslage auch eine räumliche Expansion des Unternehmens. Deshalb hoffe man, mit den zuständigen Behörden auch künftig die Kompromisse zu finden, die eine weitere Aufstockung des Unternehmens möglich machen. Staffeldt versprach, sich diesbezüglich einsetzen zu wollen: "Einem Unternehmen, das auf seinem Gebiet bundesweit Innovationsführer ist, sollten seitens der Bürokratie keine Hindernisse in den Weg gestellt werden."



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