| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Es soll, sagt Gerd Meyer, Mitbegründer der "Flussführer", ein gemütlicher Abend werden. Äußere Voraussetzung dafür sei allerdings, dass man sich warm anzieht, denn die ehemalige Segelmacherei Meyerdierks kann zurzeit nicht beheizt werden. Als Wärmemittel werden aber heiße Getränke angeboten. Meyer weist übrigens darauf hin, dass Gäste sich bitte anmelden mögen, da der Veranstaltungsort nur begrenzt Platz bietet.
Ein gemütlicher Abend also, aber der noch viel wichtigere Grund für den Auftritt der Flussführer ist, weitere Autoren für das geplante "Unterweser Lesebuch" anzuwerben. Gesucht werden Menschen aus der Region - Vegesack, Unterweser, Harriersand, Brake - die die meiste Zeit ihres Lebens mit einem Bein in Weser- und/oder Meerwasser gestanden haben. Gesucht werden Menschen, die von Fluss- und Seefahrt erzählen können, vom Schneiden von Reed ebenso wie von Abenteuern in fernen Häfen, von der Arbeit auf der Werft wie beim Heringsfang. Dabei sollen es, betont Meyer, keine Dönekens sein, weder Schenkelklopfer noch Seemannsgarn. Gefragt sind Geschichten, die das Leben erzählt.
Diese Geschichten werden bei den Flussführer-Veranstaltungen vorgetragen (oder man lässt sie vortragen). Meyer weist jetzt schon auf die nächste Veranstaltung hin, die am 6. März im Thiele-Speicher an der Alten Hafenstraße stattfinden wird. Aber die Geschichten sollen nicht nur erzählt werden, sondern werden gesammelt und sollen als "Unterweser Lesebuch" erscheinen. Marketingexpertin Rona Schneider wird das Projekt am Dienstag vorstellen.
"Geschichte(n) und Musik aus der Seekiste" - Flussführer berichten aus ihrem Leben, Dienstag, 7. Februar, ab 19 Uhr im Laden 38, Alte Hafenstraße 38. Anmeldung unter Telefon 0421/662115.



Regenwahrscheinlichkeit:



