| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Die meisten Tiere vertrügen Kälte besser, als die Besitzer annehmen. So benötige ein gesunder Hund beim Gassigehen weder Kleidung noch eine Decke, das Fell reiche als natürlicher Wärmeschutz meistens völlig aus. Anders sei es bei Vierbeinern mit extrem kurzem und dünnem Fell; hier sei es ratsam, Rücken und Bauch des Tieres zu schützen. Wenn ein Hund anfängt zu zittern, sollte der Spaziergang sofort abgebrochen werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass Hunde keinen Schnee fressen. Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfall bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen. Das Einreiben der Pfoten mit Balsam oder das Einsprühen mit einem Schutzspray verhindere, dass die Pfoten rissig oder spröde werden. Salzreste oder Eisklumpen zwischen den Zehen und im Fell sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült und die Pfoten gründlich trockengerieben werden.
Gartenvögel können durch Futterhäuschen und Meisenglocken unterstützt werden. Der Tierschutzbund rät Tierfreunden, auf geeignete Futtermittel zu achten, täglich für Nachschub zu sorgen und die Hygiene zu kontrollieren. Tipps zur Winterfütterung der Vögel sind im Internet un-
ter www.tierschutzbund.de/vogelfuetterung.html zusammengefasst.
Der Bremer Tierschutzverein berichtet, dass es täglich Anrufe von besorgten Personen zum Thema Freilandhaltung von Tieren gäbe. "Pferde, Rinder und Schafe sind kälteresistent", so der Tierschutzverein. Wichtig seien eine angemessene Fütterung, ausreichender Witterungsschutz sowie trockene Liegeflächen, die allen Tieren Platz bieten. Außerdem sollte regelmäßig kontrolliert werden, ob das Wasser in den Tränken nicht eingefroren ist.



Regenwahrscheinlichkeit:



