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Die Frage, wie sich die Arbeit zwischen den Jungen und den Erwachsenen im Beirat ausgestalten würde, diese Hürde ist schon im Vorfeld beseitigt worden. Jugendbeiratsmitglied Svenja Schwichtenberg schreibt in einer Presseerklärung zur Umsetzung von Kinder- und Jugendinteressen zwischen Beiratssitzungen und Bürokratie, dass diese Ausgestaltung "durch die große Unterstützung eben dieser Politiker aus dem Beirat sowie der Hilfe aus dem Ortsamt und vielen weiteren helfenden Händen ermöglicht wird".
Aber es galt darüber hinaus, eine Brücke zwischen Jugend und Politik zu schlagen, heißt, die Jugendlichen aus dem Stadtteil kennenzulernen, für die man schließlich vor dem Beirat auftritt. Als erstes Verbindungs-Instrument wurden Ideenbriefkästen in Schulen eingeführt, eine Sammelstelle für Vorschläge von Kindern und Jugendlichen. Bis Sommer dieses Jahres sollen, sofern die Schulen zustimmen, an allen Schulen des Stadtteils solche Kästen installiert sein.
Die ersten an den schon vorhandenen Kästen gesammelten Ideen sind auch schon umgesetzt worden, wie zum Beispiel die "Kampf-Arena", ein Sandkasten zum Kräftemessen mit Regeln. Weitere Briefkasten-Projekte sind Sitzgelegenheiten in Tierform (Schule St.Magnus) und Tornetze für die Schule an der Grambker Heerstraße. Auch außerschulische Projekte wurden angeschoben und unterstützt, wie zum Beispiel ein Tannenbaum für die Stadtbibliothek Lesum. Auf der Agenda für das laufende Jahr stehen zudem die Einweihung des Fußballplatzes am Ihletal und die Vorbereitung der Neuwahlen des Jugendbeirats im Oktober.
Für seine Projektarbeit stehen dem Kinder- und Jugendbeirat Burglesum jährlich 10000 Euro zur Verfügung.



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