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Das soll sich nun ändern. Die Gewerkschaft hat mit der örtlichen Kuka-Geschäftsleitung Verhandlungen aufgenommen. Ziel es ist, das Lohngefüge des bestehenden Haustarifs Zug um Zug an den Flächentarif heranzuführen. "Uns ist klar, dass man die Lücke nicht innerhalb von zwei Jahren schließen kann. Aber die Perspektive muss erkennbar werden", beschreibt Stahmann die Erwartungen.
Nach ersten Sondierungsgesprächen scheinen die Verhandlungen nun aber stecken geblieben zu sein. Laut Stahmann hat Kuka angeboten, die Differenz zum Flächentarif in ersten jährlichen Schritten zu verringern. Dabei geht es offenbar um Beträge von 50 bis 70 Euro pro Monat."Das ist viel zu wenig", moniert der Gewerkschafter. Je nach Entgeltgruppe klafften die Monatsgehälter bei Kuka und ThyssenKrupp derzeit um bis zu 700 Euro auseinander. "Wenn man das in solchen Trippelschritten beheben will, dauert es ewig. Manche Beschäftigte würden das gar nicht mehr erleben", sagt Stahmann.
Er geht davon aus, dass die gut 200 tariflich beschäftigten Kuka-Mitarbeiter in Kürze deutlich machen, dass ihre Geduld nicht unbegrenzt ist. "Wir brauchen jedenfalls ein Signal der Belegschaft, dass sie die Forderung der Gewerkschaft unterstützt. Ein Warnstreik wäre also durchaus denkbar." Wann es so weit sein könnte, ließ der Metaller offen. In der Augsburger Unternehmenszentrale hielt man sich bedeckt. Kuka-Konzernsprecher Gert Butter ließ ausrichten, man befinde sich "in Verhandlung. Unser Ziel ist eine für alle Seiten tragfähige Lösung".



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