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Oslebshausen. Was gibt es Neues in Oslebshausen? Das ist nun schon seit vier Jahren immer wieder Gesprächsthema Nummer eins beim Neujahrsempfang in der Heimstätte des christlichen Seniorenzentrums am Oslebshauser Park - damals hatte die Einrichtung erstmalig im Rahmen eines Neujahrsempfangs zum "Dorfgespräch" eingeladen. Auch beim diesjährigen Neujahrsempfang war das Haus am Freitagnachmittag dementsprechend voll. Mit von der Partie: mehrere Bürgerschaftsabgeordnete, das Ortsamt, der Bürgerverein Oslebshausen, das Oslebshauser Revier und der Shanty-Chor Grambke, der mit englischen und plattdeutschen Evergreens für ausgesprochen gute Stimmung sorgte.
Für das Sozialwerk der Freien Christengemeinde, Träger des Seniorenzentrums, war 2011 ein erfreuliches Jahr. So hat etwa der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) die Qualität von Pflege, Betreuung und Versorgung in der Heimstätte Ohlenhof mit der Bestnote 1,1 bewertet. "Wir sind dankbar für das, was hier geleistet wird", lobte voller Stolz Matthias Bonkowski, seit Mitte vorigen Jahres Vorstand des Sozialwerks. "Man kann sich kaum erinnern, dass da mal eine Baulücke war", freute sich Bonkowski außerdem über den Fortschritt des neuen Gebäudes auf dem Nachbargrundstück an der Oslebshauser Landstraße.
Im April sollen die Mieter einziehen
Dort baut das Sozialwerk weitere Wohneinheiten für betreutes Wohnen und Pflege. Im März sollen sämtliche Arbeiten abgeschlossen sein und im April dann die Mieter einziehen - der milde Winter habe die Bauarbeiten begünstigt, so Bonkowski, der außerdem verkünden konnte: "Fast alle 20 Wohneinheiten sind schon vermietet, es gibt noch vier behindertengerechte Wohnungen." Ein Mieter für die Gewerbefläche im Erdgeschoss sei auch schon gefunden: "Das steht kurz vor dem Abschluss."
Da die Seniorenwohnanlage am Oslebshauser Park ausgesprochen gut nachgefragt und angenommen werde, sei auch schon das nächste Vorhaben in Planung, so Bärbel Techentin-Bohn vom Seniorenzentrum am Oslebshauser Park: Auf dem gegenüberliegenden Gelände sollen perspektivisch weitere 45 Wohnungen entstehen. Einen Vorentwurf gibt es laut Architekt Matthias Kahl schon; die Bauanfrage laufe, das Konzept sei aber noch offen. Gut vorstellen kann man sich beim Sozialwerk ein Konzept, das dort jüngere und ältere Menschen und Personen mit verschiedenen Lebensumständen zusammenführt. Stellvertretend für Ortsamtsleiter Hans-Peter Mester war aus dem Ortsamt Ulrike Pala, die für Gröpelingen verantwortliche Stadtteilsachgebietsleiterin, nach Oslebshausen gekommen. Sie betrachtete beim Empfang die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil aus Sicht ihres Hauses. Die Neugestaltung der zentralen Oslebshauser Kreuzung Oslebshauser Heerstraße/Ritterhuder Heerstraße/Oslebshauser Landstraße rücke
tatsächlich langsam näher, konnte sie zum Beispiel mitteilen - auch wenn sie wohl nicht vor 2015/16 Realität werde. "Aber das ist ja schon mal eine Hausnummer", so Ulrike Pala. An der Situation in der Reitbrake, wo zum Ärger der Anwohner in Wohlers Eichen Schüttgüter und Sand gelagert werden, lasse sich hingegen wohl nicht mehr rütteln. Der Beirat fordere eine Änderung des Bebauungsplans und eine Veränderungssperre, was dieses Jahr noch vorangetrieben werden müsse, so die Sachgebietsleiterin.
Erfreut zeigte sich Pala darüber, dass der Lok-Abstellplatz der Hafenbahn inzwischen vom Gleisbereich An der Finkenau zum Depot umverlegt wurde. Die Gagfah habe dem neuen Gröpelinger Jugendparlament für seine Aktivitäten Räumlichkeiten in Wohlers Eichen zur Verfügung gestellt, konnte Pala außerdem mitteilen. So agiert also in Zukunft der politische Nachwuchs von Oslebshausen aus.



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