| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Seit seinem Start bei der Polizei im Jahr 1970 war Herbert Griemsmann in Bremens Norden, Süden, Osten und Westen tätig: Er hatte zunächst in Woltmershausen, Vegesack, Oslebshausen, Gröpelingen und im Polizeihaus in der Innenstadt seinen Dienst versehen und war dann in Lesum und Hemelingen Revierleiter, bevor er schließlich als Nachfolger von Joachim Müller nach Gröpelingen kam.
"Soziale Kompetenzen bündeln und sich vernetzen", so hatte Herbert Griemsmann bei seinem Amtsantritt 2009 die Ziele seiner Arbeit beschrieben. Das Gröpelinger Revier kannte er damals noch von seinem Dienst an der Morgenlandstraße her. "Ich war dort überrascht über die abgespeckte Form nach der Strukturreform", blickt er nun zurück, "und der Personalkörper war auch in die Jahre gekommen", erinnert er sich.
Durch Ausfälle in den Reihen der Kontaktbereichsbeamten sei es darum gegangen, für die Bevölkerung neues Personal anzuwerben, erzählt er: "Es ging darum, die Wichtigkeit der Stellen klarzumachen, Stellen einzuwerben und durch motivierte Beamte zu besetzen." Die Schutzpolizei, freut sich Herbert Griemsmann heute, habe diesen Gedanken mitgetragen und die Stellen besetzt - "so haben wir hier zur Zeit keine vakanten Stellen."
Die Polizei trägt diesem besonderen Stadtteil auch besondere Rechnung. Dabei nehmen in Griemsmanns Augen die vier Gröpelinger Kontaktpolizisten Hans Peter Obermeyer, Jürgen Weise, Rüdiger Volacek und Volker Nackenhorst sowie ihr Abschnittsleiter Michael Nägele innerhalb des Reviers eine Sonderstellung ein: "Der Stadtteil ist nicht ohne", weiß Griemsmann, "die kommunikative Schiene ist wichtig und du musst dauernd an den Netzwerken arbeiten. Die Leute, die das bewirken, sind die KOPs."
Gut aufgestellt will Herbert Griemsmann nun sein Gröpelinger Revier an Nachfolger Frank Schröder übergeben, und der passt gut in den Stadtteil, ist der scheidende Leiter überzeugt: "Er steckt im Geschäft drin, kennt die Inspektion und den Stadtteil. Er ist kein Fremder hier und kennt die Bevölkerung", sagt Griemsmann.
Er hofft, zukünftig mehr Zeit für sein Hobby, das Heimwerken, zu haben und freut sich jetzt nach mehr als 40 Jahren im Polizeidienst insbesondere darauf, dass er ab Mittwoch täglich etwas länger schlafen kann - "zumindest in der dunklen Jahreszeit." Denn zum Dienst in Bremen ist der Niedersachse morgens nämlich immer ausgesprochen früh erschienen.



Regenwahrscheinlichkeit:



