| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Die Baum-Unternehmensgruppe hatte die Wohnanlage Rostocker Straße mit 132 Wohnungen im Oktober 2010 erworben, seitdem sämtliche Mängel erfasst und auch schon viele davon beseitigt, wie der Stadtteil-Kurier seinerzeit berichtet hat. Energetische Sanierungsarbeiten an den Fassaden, den Dächern und in den Hauseingängen des Baukomplexes sollen voraussichtlich im April starten.
Wegen des milden Wetters konnte nun bereits vorher mit dem Abriss des alten Supermarktes begonnen werden. Denn auf dem frei werdenden Platz soll möglichst bald der geplante Bewohnertreff stehen.
Die Idee für den Neubau wurde gemeinsam mit dem Quartiersmanagement entwickelt, das mehrere Mieterversammlungen initiiert und begleitet hat. Darin können sich Jung und Alt, Familien und Alleinerziehende jederzeit und unabhängig vom Wetter treffen, um mit Nachbarn zu plaudern, ihren Hobbys nachzugehen und gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln. So soll das nachbarschaftliche Miteinander der Mieterinnen und Mieter gestärkt werden.
Gebaut werden soll der Bewohnertreff von der WaBeQ. Ziel ist es, gemeinsam mit Teilnehmern des Projekts "Qualifizierung vor Ort" und Bewohnern aus dem Quartier die Wohn- und Lebenssituation in Gröpelingen zu verbessern. Neben dem Bau des Bewohnertreffs in der Rostocker Straße sollen auch die Hauseingänge, die Grünanlagen und der Spielplatz neu gestaltet werden.
In Abstimmung mit dem Jobcenter können sich Männer und Frauen beteiligen, die Arbeitslosengeld II bekommen und Interesse an handwerklichen Tätigkeiten haben. Beschäftigungsmöglichkeiten bietet das Projekt auch in den Bereichen Schneiderei sowie Garten- und Landschaftsbau. Mit zusätzlichen Angeboten helfen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Projektes den Teilnehmenden, sich weiter zu qualifizieren und Arbeit zu finden.
Das Projekt "Qualifizierung vor Ort" wird im Rahmen des Programms Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ) aus dem Europäischen Sozialfonds, der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert sowie vom Jobcenter Bremen kofinanziert.



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