| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Dazu gehört nach Ansicht des Beirats, sämtliche Straßenlaternen, die das Licht seitlich abstrahlen, durch neue Lampentypen zu ersetzen, die das Licht ausschließlich nach unten abgeben. Wo es ohne Gefährdung des Verkehrs und der Bürger möglich ist, könnten Straßenlaternen in den Nachtstunden gedimmt oder teilweise abgeschaltet werden.
Nach Ansicht der SPD-Fraktion ist eine volle Beleuchtung zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens wegen des geringen Verkehrsaufkommens nicht sinnvoll. Schädlich seien auch die Auswirkungen zuviel nächtlichen Lichts auf die Ökosysteme insbesondere für Vögel und Insekten.
"Fast 50 Prozent des abgegebenen Lichts von Straßenlaternen wird zurzeit nach oben und zu den Seiten abgestrahlt, wo es nicht nur nutzlos wird, sondern in manchen Fällen im Straßenverkehr gefährliche Blendsituationen bewirken kann", heißt es in dem Antrag. Insgesamt wendeten deutsche Städte und Kommunen jährlich mehr als vier Milliarden Kilowattstunden Energie zur Beleuchtung von Straßen und öffentlichen Plätzen auf, so die SPD-Fraktion. Diese enorme Verschwendung ließe sich mit den vorgeschlagenen Maßnahmen reduzieren.
Weil sich Horn-Lehe als grüner Stadtteil verstehe, sei es folgerichtig, dass er bei der Vermeidung von Lichtverschmutzung eine Vorreiterrolle einnehme. Vor allem bei den Grünen erntete der Vorstoß der SPD Beifall. "Die Zielsetzung des Antrags ist richtig", lobte Michael Koppel von den Grünen.



Regenwahrscheinlichkeit:



