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"Es geht um die Sicherheit der Bürger", betont Lars Gomolka von der Gewoba. Anfang Januar sei ein Baum an der Kohlmannstraße durch das Sturmtief Andrea entwurzelt worden und in ein Einfamilienhaus gestürzt. "So etwas geht gar nicht. Zum Glück ist dabei niemand verletzt worden", so Gomolka. Ein weiterer Baum war vom Umfallen bedroht und musste entfernt werden. Bereits im Herbst musste ein großer Ahorn gefällt werden, dessen Stamm von Fäule befallen war.
Insgesamt wurden nach Informationen von Andreas Block-Daniel vier Bäume gefällt, die unter die Baumschutzsatzung fallen. "Wir überprüfen noch weitere Bäume, ob Schädigungen vorliegen", sagt Block-Daniel. Zurzeit müssen nach Einschätzung des Experten fünf Bäume besonders untersucht werden. Diese Maßnahme diene der Sicherheit, denn die Bäume könnten unter Umständen weiteren Belastungen nicht standhalten.
Jedes Jahr im Herbst veranlasst die Gewoba Baumschauen, bei denen der Zustand und die Sicherheit der Pflanzen überprüft wird - unter anderem mit dem Einsatz von Ultraschall. "Ist die Standsicherheit gefährdet oder stehen die Bäume zu nah an Häusern, müssen wir reagieren", so Gomolka. Bevor die Motorsäge angesetzt wird, beurteilt ein Garten- und Landschaftsarchitekt die Situation aus Expertensicht.
Für die gefällten Bäume an der Kohlmannstraße wird es in jedem Fall Ersatzpflanzungen geben, verspricht Lars Gomolka. "Die Wohngegend ist nicht zuletzt wegen des grünen Ambientes attraktiv, und wir wollen, dass die Fläche grün bleibt", bekräftigt der Gewoba-Geschäftsbereichsleiter.



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