| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Mehr als 200 Schüler können sich auf dem "Markt der Möglichkeiten" über Themenvorschläge informieren. 20 Aussteller sind auf dem Ideenmarkt vertreten, darunter das Focke-Museum, die Stadtteil-Chronik Horn-Lehe, das Landesfilmarchiv, das Staatsarchiv und das Landesamt für Denkmalpflege. Die Schüler kommen aus sieben Schulen, beteiligt sind die Wilhelm-Focke-Oberschule in Horn-Lehe, die Oberschule Findorff, das Gymnasium Hamburger Straße, die LGO Leibnizplatz, das Schulzentrum Walle, die St.-Johannis-Schule und das Gymnasium Vegesack.
Die Idee zur Denkwerk-Initiative "Bremer Stadtforscher" stammt aus dem Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften" der Uni Bremen. Dort haben sich Wissenschaftler der Fächer Politik, Geographie und Geschichte zusammengetan, um in enger Kooperation mit Partnerschulen und Lehrkräften dem sozialwissenschaftlichen Schulunterricht neue Impulse zu geben. Im Stadtforscher-Projekt, das von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert und von der Senatskanzlei unterstützt wird, sollen Schüler über konkrete Auseinandersetzung mit stadt- oder stadtteilbezogenen Themen erste Erfahrungen mit eigener Recherche sammeln und dabei grundlegende Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennenlernen.
Ihre Forschungsthemen wählen die Jugendlichen selbst. Sie entscheiden, mit welchen Personen, Institutionen und Projekten sie zur Recherche und Verwirklichung ihres Forschungsvorhabens kooperieren. Der Markt der Ideen zum Auftakt soll die Schüler anregen, eigene Forschungsfelder in ihrem Lebensumfeld ausfindig zu machen und Fragestellungen zu formulieren. Deshalb haben sie die Aufgabe bekommen, die Tätigkeitsfelder, Vorgehensweisen und Präsentationen der Markt-Aussteller zu erkunden und so Anregung und Hilfe für eigene Projekte zu erhalten.
Die eigentliche Projektarbeit beginnt mit dem zweiten Schulhalbjahr und endet mit den Osterferien. Speziell ausgebildete Lehramtsstudierende werden als Projekthelfer eingesetzt. Im Juni werden die Schüler ihre Forschungsergebnisse auf einem gemeinsamen Stadtforscher-Kongress in der Universität zur Diskussion stellen.



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