| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Für den Beirat und die Horner Bevölkerung erhofft man sich Antworten zu den Themen Verkehrsplanung, Abbruch der alten Gebäude, Planungs- und Bauzeiten sowie Beteiligung der Öffentlichkeit.
Welche Zu- und Abfahrten das Quartier bekommen soll, dürfte besonders die direkte Nachbarschaft interessieren. In welchem Verfahren wird der Verkehr im Stadtteil neu strukturiert und verbessert, besonders auf der Leher und Lilienthaler Heerstraße? Es muss sichergestellt werden, dass es nicht noch mehr Staus gibt und der zusätzliche Verkehr aufgefangen werden kann. "Überall, wo gebaut wird, gibt es mehr Verkehr. Dadurch wird es enger und voller auf den Straßen. Das ist nicht zu vermeiden. Diese Erfahrungen haben wir an allen Stellen gemacht, wo im Stadtteil Baulücken geschlossen wurden. Aber man kann damit umgehen und nun endlich mal ein paar Problemecken auflösen", sagt dazu Anja Riemer, SPD-Fraktionssprecherin und Mitglied im Verkehrsausschuss des Beirats.
Beim Abbruch der alten Gebäude ist die wichtigste Frage die nach dem Schutz der Bevölkerung vor Emissionen und Staub. Auch die Verfahrensschritte bei der Erschließung des Geländes sollten für alle Interessierten dargelegt werden. Wird es eine großflächige Grundwasserabsenkung geben? Oder wird kleinteilig und abschnittsweise im Untergrund gearbeitet? Für die Bauzeit möchte die Fraktion wissen, ob eine einzige große Zu- und Abfahrt geplant ist, oder ob es mehrere Stellen dafür geben wird. Bei allen Einzelmaßnahmen ist es den SPD-Beiratsvertretern wichtig zu erreichen, dass die Belastungen für die betroffenen Anwohner möglichst gering gehalten werden.
Catharina Hanke, Sprecherin des Beirats, möchte jetzt schon einen Eindruck davon bekommen, wie die Beteiligung der Bevölkerung aussehen soll: "Für welche Maßnahmen wird es Informationen und Beteiligungen der Öffentlichkeit geben? Und wie können wir uns das konkret vorstellen? Seitens des Beirates wünschen wir uns, dass die Bauträger bei der Beplanung und Entwicklung eng mit uns zusammenarbeiten. Das ist immer eine gute Idee, weil wir vom Beirat direkt die Wünsche aus dem Stadtteil zu hören bekommen. Außerdem haben wir die nötigen Erfahrungen, um abzuschätzen, wie Konflikte durch rechtzeitige Gesprächsangebote vermieden werden können."
Die öffentliche Beiratssitzung beginnt am kommenden Donnerstag, 9. Februar, um 19.15 Uhr im Sitzungssaal des Ortsamtes, Berckstraße 10. Auf der Tagesordnung finden sich die Themen: Vorhaben der Stadtplanung 2012, Umsetzung der Wohnungsbaukonzeption und deren verkehrliche Auswirkungen und Entwicklung der Radwegeverbindungen im Stadtteil. Außerdem wird sich die Investorengruppe für das Telekomgelände vorstellen.



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