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Geplant ist für Mitte April das Richtfest, das mit einem Bilder-Wettbewerb am Bauzaun verknüpft werden soll. Die Themenstellung für diese Aktion sei noch offen, erklärt Thomas Rücker, Pressesprecher der International Campus AG. Auf jeden Fall solle das künstlerische Werkeln aber einen Bezug zur Universität und der Hansestadt haben. Mit den Bildern soll der Bauzaun in eine Open-Air-Galerie verwandelt werden. "Wir möchten gerne Schüler von Bremer Gymnasien zu diesem Wettbewerb einladen", so Rücker. Die genauen Wettbewerbsmodalitäten würden noch rechtzeitig bekanntgegeben. Beim Richtfest im April gebe es dann für die Besucher die Gelegenheit, die Kunstwerke anzuschauen und zu bewerten. "An diesem Tag wird auch verkündet, wie das Studentenwohnheim künftig heißen soll", sagt Rücker.
Laut Planung der International Campus AG sollen in den nächsten fünf Jahren bundesweit mindestens 20 weitere Häuser dieser Art entstehen. Das Bremer Studentenwohnhaus soll rechtzeitig zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 bezugsfertig sein. Es ist über vier Geschosse angelegt und umfasst 336 Apartments, darunter neun Doppel-Apartments sowie drei Gemeinschaftsräume, die zu unterschiedlichen Anlässen genutzt werden können. Ein Bistro und ein Waschsalon sind ebenfalls vorgesehen.
Hinzu kommen rund 300 abschließbare Fahrradstellplätze, Garagen und Abstellflächen im Untergeschoss. Zu den drei Eingängen gehören überdachte Lichthöfe, von denen der größte 250 Quadratmeter misst und somit Raum für verschiedene Zwecke bietet. Entstehen wird auch eine Rezeption, an der ein Concierge Ansprechpartner für die Bewohner ist. Alle Apartments werden möbliert sein. Neben einem Duschbad verfügen die Wohneinheiten über eine Pantryküche. "Es bleibt aber immer noch genügend Raum zur freien Gestaltung", sagt Horst Lieder, Vorstand der International Campus AG, die seit längerer Zeit mit der Technischen Universität München kooperiert. Dort habe man auch Studenten befragt, was ihnen in punkto Wohnsituation wichtig sei und was ein Studentenwohnheim an Komfort bieten sollte. Die Ausstattung des Neubaus richte sich daran aus, "was das Leben und Arbeiten der Studenten ausmacht", sagt Lieder.
Freilich hat die hochwertige Ausstattung ihren Preis. So kostet ein 20 Quadratmeter großes, möbliertes Apartment mit Internetzugang 420 Euro pro Monat. Aufgrund der bevorzugten Lage und der vielen Extras sei dieser Preis gerechtfertigt, erklärt Lieder und ergänzt. "Das Haus wird frei und privat finanziert. Das muss sich eben über die Miete refinanzieren" Ebenso wie der Vorstand der International Campus AG hat auch Heinz-Jürgen Schnülle, Geschäftsführer der Vegesacker Baufirma BSB, keine Bedenken, dass sich nicht genügend Mieter melden. "Wir haben zuvor die Galileo-Residenz gebaut. Die war auch zum Winter fertiggeworden, und die Appartements waren ganz schnell vergeben", so Schnülle.



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