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Aber auch Schülerinnen und Schüler der Roland-zu-Bremen-Oberschule, des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums, des Förderzentrums Huchting sowie der Wilhelm-Wagenfeld-Schule zeigten auf der Bildungsmesse die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten. Die Besucher konnten sich über Bildungsangebote und Schwerpunktfächer informieren.
Ein Bereich, mit dem die Oberschule Hermannsburg punktet, ist das Profil Naturwissenschaften und Technik. Daraus entstanden ist der Robotik-Club, eine reine Mädchengruppe. Die Schülerinnen haben Lego-Bausteine genommen und in Zusammenarbeit mit der Uni-Bremen kleine Menschen- und Tierroboter gebaut. Besonders "Bobby", ein kleiner schnuffiger Hund mit braunem Fell und süßen, orangen Knopfaugen, zog bei der Bildungsmesse im Roland-Center vor allem kleine Besucher magisch an. Der sechsjährige Leo aus Delmenhorst war ganz fasziniert, als das Wesen aus Lego plötzlich vor seinen Beinen Halt machte: "Den finde ich süß, weil er sich so bewegt." Auch sein Vater Jens Bundesmann fand das Modell beeindruckend: "Ganz toll und sehr innovativ." Mit viel Einsatz von Technik und Computern haben die Schülerinnen dem kleinen Vierbeiner verschiedene Kunststücke beigebracht.
Die elfjährige Marije Ypma aus Grolland geht in die sechste Klasse und hat daran mitgearbeitet: "Er kann fahren, hat Sensoren, und wenn man die Hand davor hält, dann hält er an." Gelernt habe sie wie auch ihre gleichaltrigen Mitschülerinnen Anna-Charlotte Schloo aus Huchting und Tammy Wagner aus Grolland, wie einfach es sei, aus Legoteilen mithilfe einer Anleitung Roboter zu bauen, sagte sie.
Untergang der Titanic
Aber die Schule hatte noch viel mehr zu bieten, wie Schulleiter Rolf Berger erklärte: "Wir zeigen unsere Jugend-forscht-Ergebnisse. Eine Gruppe stellt den Untergang der Titanic vor, dann ist die Himmelsscheibe von Nebra zu sehen, und andere Schüler bringen den Besuchern das Universum näher. Dann zeigen wir noch eine Menge anderer Projekte, die unsere Schüler erarbeiten." Das vielseitige Angebot hat vor allem Martin Laubenstein aus Huchting überzeugt: "Das ist eine ganz ordentliche Schule." Seine zehnjährige Tochter Alena freut sich, dass sie bald auf die Schule geht. "Ich finde es dort gut, weil die viele Experimente machen und einen Schüleraustausch mit England haben."
Ein anderer Vater aus Huchting schaute sich am Informationsstand der Roland-zu- Bremen-Oberschule um und war vom Bildungsangebot angetan. "Hier ist es auf jeden Fall interessant, das ist eine Schule, die noch bis zum 13. Schuljahr geht. Das sprachliche Angebot hat mich überzeugt", sagt er. Daneben machten Schüler auf ihre Schülerfirmen wie "Mäc Roland" oder H.O.L.Z aufmerksam und Lehrer wiesen Eltern und ihre Kinder auf soziale Ausbildungsberufe wie Altenpflege hin oder informierten über einen Hort für Schulkinder.
Eine Besonderheit, mit der das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium lockte, ist das Unterrichts- und Prüfungsfach Darstellendes Spiel. Dazu erklärte Tanja Büsing, Leiterin des fünften Jahrgangs, warum es ein spezieller Schwerpunkt an der Schule ist: "Wir haben eine große Bühne und auch gute räumliche Voraussetzungen für Theater und Musical." Präsentiert wurde auch ein großes Unterhaltungsprogramm. Larissa Wegner (13) und Monique-Chantal Potinius (13) aus Huchting von der Oberschule Hermannsburg zeigten unter anderem eine Akrobatikshow mit Seilen, Hula-Hoop-Reifen und Tüchern. Vom bunten Bildungs- und Unterhaltungsprogramm der Schulen war auch die stellvertretende Ortsamtsleiterin Annette Yildrim ganz begeistert: "Das ist einmalig, dass die Schulen sich hier ohne Konkurrenz präsentieren ."



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