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Anwesend waren eine türkische Delegation aus der neuen Partnerprovinz Kirikkale und Vertreter der Senatorin für Bildung. "Wir sind früh dabei, Comenius ist ein Projekt der europäischen Union, und die Türkei ist ja noch nicht in der EU", erklärt Armin Wahl. Der Lehrer freut sich auf kommende Austausche, denn viele seiner Schüler seien bisher kaum aus Huchting rausgekommen und könnten so etwas von der Welt sehen.
Das Comenius-Programm übernimmt hierbei einen Großteil der Kosten für Schüler- und Lehreraustausche. Bereits vom 3. bis 8. Oktober war eine deutsche Delegation zu Besuch in der Türkei. Nun erfolgte der Gegenbesuch der türkischen Delegation, dem sich auch Ali Kiliç angeschlossen hat. Er ist im türkischen Provinzdirektorat tätig und brachte gemeinsam mit Hans-Jürgen Strauch, dem Schulleiter der Wilhelm- Wagenfeld-Schule, die Plakette des Comenius-Programms im Schulgebäude an. "Wir können sehr viel voneinander lernen. Auch die interkulturelle Integration ist wichtig", so Kiliç. Er hoffe, dass die zukünftigen Austauschschüler und -lehrer eine Vielzahl von beruflichen Qualifikationen erwerben und gleichzeitig dauerhafte Freundschaften entstehen können. Ihm sei in Deutschland aufgefallen, dass es Schülern mit türkischem Migrationshintergrund schwerfalle, ihre türkische Mentalität mit dem deutschen Unternehmergeist zu vereinbaren.
Armin Wahl und Ali Kiliç sind zuversichtlich, dass das Ziel des Comenius-Programms, innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa zu finden, erreicht werden wird. Momentan nehmen 27 Mitgliedsstaaten der europäischen Union, vier Staaten aus dem europäischen Wirtschaftsraum und die EU-Beitrittskandidaten Kroatien und Türkei an der Comenius-Schulpartnerschaft teil.
Die Wilhelm-Wagenfeld-Schule, Delfter Straße 16, lädt für Donnerstag, 1. Dezember, 16 bis 19 Uhr, zum Tag der offenen Tür ein. Die Fachoberschule für Gestaltung, das Berufliche Gymnasium für Gestaltung und Multimedia und die Werkschule stellen sich vor. In der Aula werden um 16.30 Uhr, 17.15 Uhr und 18 Uhr Videoproduktionen von Schülern gezeigt.



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