Die Grünen und die SPD sind dagegen. "Eine zentrale Methadonvergabe ist noch lange keine Lösung des Problems. Damit würden nur die Kliniken vor neue, schwer lösbare Aufgaben gestellt", meint Doris Hoch, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen.
"Uns ist es wichtig, dass die Vergabe von Methadon oder zukünftig auch von Diamorphin weiterhin so dezentral und kleinteilig wie möglich erfolgt", erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Winfried Brumma.
Nach Ansicht der CDU könnte die Methadonausgabe im Krankenhaus "die sozialen Spannungen entschärfen und somit eine Lösung sowohl für die substituierten Patienten als auch für die Anwohner und den Vertragsarzt darstellen". Mohr-Lüllmann appelliert an Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter, als Vermittlerin aufzutreten.
Sie räumt ein, dass die Standortwahl im Fedelhören rechtlich nicht zu beanstanden sei. Es gelte jedoch, die Anliegen von Anwohnern, Patienten und Ärzten ernstzunehmen.

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