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Die wichtigste ist die nach einem Verzicht auf die Sichtachse vor der "Umgedrehten Kommode". Nach den ursprünglichen Planungen sollte dort eine Schneise freigeschlagen werden, die den Bewohnern der Neubauten Riva I und II freie Sicht auf die Kleine Weser ermöglicht hätte.
Ihre Wünsche haben die Bürger nun in einer Erklärung festgehalten, die sie gestern dem zuständigen Baustaatsrat Wolfgang Golasowski überreicht haben. Sollten sie erfüllt werden, hätte die Rote Eiche im Stadtwerderwald ihren Zweck erfüllt. Der Baum, der ganz nah an den neuen Häusern steht, wurde illegal angesägt. Anschließend hatte ihn die Bürgeriniative zu einem Mahnmal gegen Baumfrevel erklärt. Sollten die Planungen demnächst korrigiert werden, könnte die Eiche versetzt werden. Wohin, steht noch zur Diskussion.
Das gilt auch für die Zukunft des Waldes. Zunächst will Golasowski Kontakt mit dem Beirat Neustadt aufnehmen. Auf dessen Initiative geht das Planungs-Moratorium zurück, das die Baumschützer nun zugunsten einer endgültigen Lösung auslaufen lassen wollen. Alsbald werde er Gespräche aufnehmen. Alle Beteiligten müssten die Chance bekommen, ihre Meinung zum Stadtwerderwald abzugeben. Dazu gehören auch diejenigen, die in der nächsten Zeit Wohnungen auf dem Stadtwerder beziehen werden, und die Investoren.
"Dass Bürgerinitiative und Neubürger miteinander gesprochen haben, finde ich aber schon mal gut", sagt er. Im Moment bestehe aber kein Grund zur Eile, findet Golasowski. Schließlich gebe es für die nächsten Monate so oder so eine Sichtschneise. Jedenfalls so lange die Bäume keine Blätter tragen.



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