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Der Auftritt des Gospelchores begann zunächst in einer dunklen Kirche. Dann erschien auf einer Leinwand eine Videoanimation aus verschiedenen Form- und Lichtspielen. Plötzlich setzte das Blasorchester ein und die einzelnen Chorsänger erhoben sich, im Publikum verteilt, von den Kirchenbänken und fingen an zu singen. Nach und nach standen alle Sänger auf und begannen zu singen, bis die Stimmen schließlich die ganze Kirche füllten. Der ungewöhnliche Auftritt war nicht etwa für Gospels arrangiert, sondern für klassische Werke von Georg Friedrich Händel - eben Gospel meets Classic. Beim Publikum kam das gut an: Es zeigte sich begeistert von der Mischung aus klassischer Musik und Gospel-Rhythmen sowie der Videoanimation im Hintergrund.
Am Ende des Konzerts verkündete Thomas Lieberum, Pastor der Zionsgemeinde, dass das Gospelfestival im Oktober 1500 Euro an Spenden gebracht hat. Das Geld soll nun an Projekte für Opfer der Hungersnot am Horn von Afrika weitergeleitet werden. Auch Pastor George Okoro, afrikanischer Leiter des Integrationsprogramms der Kirche, sprach seine Anerkennung aus und dankte dem Gospelchor für einen gelungenen Konzertabend.



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