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Zuvor diskutierten etwa 30 Bürger den derzeitigen unbefriedigenden Zustand an der Pappelstraße, den viele als Gefährdung ihrer Sicherheit empfinden. Zugleich forderten einige Anwohner verstärkte Polizeikontrollen entlang der Einkaufsmeile. Der Neustädter Revierleiter Volkmar Sattler erteilte jedoch der Erwartung eine Absage, dass dieser Bereich ein künftiger Kontrollschwerpunkt seiner Mitarbeiter werde: "Wir haben nicht genug Personal, um regelmäßig eine Straße zu überwachen, die nicht einmal ein Unfallbrennpunkt ist."
In den vergangenen drei Jahren hätten Radfahrer auf dem Fußweg an der Pappelstraße lediglich drei Zusammenstöße mit Passanten verursacht. Schwere Verletzungen seien dabei jedoch nicht entstanden. Sattler warb bei den Anwesenden für Verständnis, dass Straßen wie die Langemarckstraße, an der sich erwiesenermaßen häufig Unfälle mit Radfahrern ereignen, stärker kontrolliert werden müssen als die Pappelstraße. "Jedoch werden wir selbstverständlich auch dort hin und wieder die Fahrradfahrer überprüfen", so der Revierleiter.
Eine bessere Beschilderung, Fahrradsymbole auf der Fahrbahn und weitere Ideen, wie die Radfahrer wieder vom Fußweg auf die Straße gelenkt werden können, werden nun in einer der nächsten Sitzungen des Arbeitskreises Fahrradangelegenheiten besprochen. Dessen Sprecher, Thilo Böschen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC), sprach sich dafür aus, das Thema im Frühjahr erneut aufzugreifen. "Denn dann sind auch wieder viele Radfahrer unterwegs." Wann diese öffentliche Sitzung stattfindet, wird noch bekannt gegeben.



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