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In einer gemeinsam mit weiteren Akteuren verfassten Erklärung werden nun auch die Hintergründe deutlich, warum die Geschäftsführung der Schwankhalle eine Bewerbung als Mieterin des Kiosks ausschließt. Darin heißt es, die Erkenntnisse und die kreative Herangehensweise, die während der von Beirat und Win-Forum beauftragten und mitfinanzierten Nutzungserprobung in den vergangenen zwei Jahren entwickelt wurden sowie die "dokumentierten Erfahrungswerte zur weiteren Nutzung des Deichschartkiosks finden keinen Einzug in die nun erfolgte Ausschreibung. Sinn und Zweck solcher Kehrtwende erschließt sich uns nicht und wurden uns gegenüber als Träger der Entwicklung der vergangenen Jahre auch nicht erklärt."
Anja Wedig erläuterte auf Nachfrage, bereits Mitte 2011 hätte sich ein gemeinnütziger Verein "Huckelrita" gegründet mit dem Ziel, den Deichschartkiosk als Ausgangspunkt soziokultureller Angebote zu betreiben. Beteiligt waren die Schwankhalle, der lokale Stehpaddelverein SUP sowie weitere Akteure. "Dass nun jedoch ein gewöhnlicher Kiosk gewünscht wird, der einmal im Monat mit ein bisschen kulturellem Angebot angereichert werden soll, widerspricht unserer Vorstellung von kultureller Belebung eines Stadtteils", so Wedig.
Thomas Knode aus dem Umweltressort kann die Kritik der Künstler nicht nachvollziehen. "Wir wollten lediglich niemanden mit engen Vorgaben einschränken", so der Projektleiter des Deichschart-Kiosks. "Wir würden uns nach wie vor freuen, wenn die Schwankhalle sich bewerben würde."



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