| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Die Hardenbergstraße:
Politik und Pfefferminzbonbons haben eigentlich nicht viel gemeinsam. Manchmal haben vielleicht beide eine gewisse Schärfe. In der Hardenbergstraße sind sie eine ungewöhnliche Allianz eingegangen. Dort, wo bis 1995 noch Bonbons hergestellt wurden, lebt heute eine Stadtkommune und setzt sich gegen Abschiebehaft und Atomkraft ein. Nicht die einzige „Ungewöhnlichkeit“ in diesem ziemlich bunten Quartier.
Der Roggenkamp:
Der Roggenkamp ist ein Refugium für Großstadtgeplagte. Wer dem hektischen Verkehr entgehen will, der muss nur ein paar Minuten durch die Wohnsiedlung schlendern. Bis auf das gelegentliche Rattern und Rauschen der Bahn, deren Gleise direkt hinter dem Roggenkamp entlang führen, stört nichts die dörfliche Idylle in der Reihenhaussiedlung.
Die Hermann-Entholt-Straße:
Zwei Hochhäuser und zwei Parkplätze – auf den ersten Blick wirkt die Hermann-Entholt-Straße ziemlich unspektakulär, ja fast schon langweilig. Und doch: Die etwa 150 Meter lange Straße ist eine der aufregendsten im Bremer Süden. Wer einmal vor einer der riesigen Klingelanlagen stand und verzweifelt den richtigen unter 117 Namen gesucht hat, der ahnt, wie viel Leben in den 13 Etagen steckt.
Die Rückertstraße:
Die große Tafelrunde im „Kunstraum“ ist ein ziemlich bunter Mix. Am Tisch sitzen Künstler, Theatertherapeuten, Bauzeichner, Ingenieure – Junge wie Alte. Auf den ersten Blick haben sie nicht viel gemeinsam. Aber die Begeisterung von Ute Seifert eint sie und hat sie an einen Tisch gebracht. Der „Kunstraum“ ist so etwas wie das Herz der Rückertstraße. Und Ute Seifert sorgt dafür, dass es immer schlägt.
Die Nollendorfer Straße:
Mit der Nollendorfer Straße ist es so, wie mit einem Eintopf. Einige mögen die vielen Zutaten, andere nicht. Und wieder andere picken sich das Beste raus. In dem Quartier im Herzen Huckelriedes kommt vieles zusammen.
Torndiek:
Durch den Torndiek verläuft eine unsichtbare Mauer. Wer nicht in der Straße wohnt, nimmt das „Bauwerk“ gar nicht wahr. Für Ortsfremde ist der Torndiek lediglich ein kleiner idyllischer Weg, in dem nur das unablässige Rauschen der Autobahn stört. Wer durch die Straße spaziert, der ahnt nichts von dem Graben, der sich hier aufgetan hat – zwischen rechts und links, zwischen Alteingesessenen und Zuzüglern.



Regenwahrscheinlichkeit:



