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Das ist der neuen Arbeitsinsel zu verdanken, die viel weniger Raum einnimmt. In dem lemongelben Block, der mitten im Raum steht, sind zwei Herde mit Backofen, eine großflächige, champagnerfarbene Arbeitsplatte und viele Schubladen eingebaut. "Da kann man sich im Kreis drumherumstellen und zusammen arbeiten. So kann man sich angucken und hat alle besser im Blick", sagte Karin Wolf. Die stellvertretende Leiterin des Bürgerhauses begrüßt den Umbau, der nur drei Monate gedauert hat. "Vorher hatten wir zwei lange Küchenzeilen aus dunkelbraunen Holz, dadurch war es eng und dunkel. Jetzt ist der Raum viel heller."
Ein weiterer Pluspunkt ist die kinderfreundliche Anordnung. "Wir haben eine Kinderspüle eingebaut. Und auch an die Arbeitsflächen kommen die Kleinen sehr gut heran", erklärte Stefan Markus, Leiter des BGO. Da mache es viel mehr Freude zu kochen und zu backen, meinte Sandra Ahlers von der Stadtteilgruppe "Soziale Stadt", die sich mit 15000 Euro an der Neugestaltung beteiligt hat. "Hier hat man jetzt die Möglichkeit, mit viel mehr Teilnehmern aktiv zu werden."
Von September bis Anfang Dezember haben zahlreiche ehrenamtliche Kräfte angepackt und Maurer- sowie Klempnerarbeiten erledigt. BGO-Leiter Markus lobt sie in seiner kleinen Eröffnungsrede für ihr Engagement ebenso Christian Wagner und Olaf Giebel, die das Projekt mit 3000 Euro unterstützt haben. "Ich wohne in Obervieland und dadurch ist der Kontakt mit dem BGO zustande gekommen. Ich denke, dass wir im Stadtteil Menschen zusammenführen müssen, und das ermöglichen wir mit unserer Beteiligung", erklärte Giebel. "Solche Projekte unterstützen wir gerne", ergänzte Wagner, der für die Bereiche Einkauf, Logistik und Verwaltung in der Syker Firma verantwortlich ist. Dass die Küche gerade jetzt fertig geworden sei, passe ganz gut, freute sich Stefan Markus. "So können die Kindergruppen noch Weihnachtskekse backen."



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