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Bob Tooke ist in Raceland Louisiana geboren, einer Kleinstadt im Westen von New Orleans. In der Grundschule hat er angefangen, Gitarre zu spielen, aber eigentlich war es der Sohn seines damaligen Lehrers, der ihn zur Musik gebracht hat. "Wir haben zusammen Neil-Young-Songs gespielt." Als er sein Studium begonnen habe, habe er dann in verschiedenen Bands als Schlagzeuger gespielt und sei auf kleinen Veranstaltungen aufgetreten. Zu der Zeit entdeckte er auch seine Leidenschaft für die Louisiana Musik vor seiner Zeit. "Ich bin stolz darauf ein ?Louisianian? zu sein, wegen der Musik", sagt Bob Tooke.
Der Liebe wegen ist der Amerikaner im Januar 1991 nach Hamburg gezogen. Er wohnt auf St. Pauli, hat in den neunziger Jahren Ausstellungen organisiert, seine ersten Bilder verkauft und auf Vernissagen Musik gemacht. Aus dieser Zeit stammt auch sein Künstlername ?DM Bob?, der so viel bedeutet wie "Deutsche Mark Bob". Seit der Einführung des Euro ist er schon häufig im Scherz gefragt worden, warum er jetzt nicht "Euro-Bob" heißt, aber seinem Künstlernamen ist er treu geblieben.
Heute bringt er zu seinen Konzerten kleinere Bilder mit, "als eine Art Werbung". Bob Tooke spielt in vier Bands. Im Horner Eck will er als "Onemanband" auftreten, singen, Gitarre, Schlagzeug und Harmonika spielen. Sein aktuelles Album "DM Bob & the Deficits - They called us Country" bezeichnet er selbst als eine Art "Anti-Country Album". DM Bob hat die Lieder schon vor einigen Jahren geschrieben. "Aber es hat acht Jahre gedauert, bis ich jemanden gefunden habe, der sie veröffentlichen wollte." Der Musiker war schon öfter in Bremen und ist unter anderem im Tower, in der Galerie Herold, der Spedition und zweimal bei der Breminale aufgetreten, zuletzt vor zwei Jahren. "I love Bremen", sagt DM Bob, der vor Jahren meist als "Garage-Altmeister" und Englischlehrer der Klitschko-Brüder angekündigt wurde.
Konzert von DM Bob im Horner Eck, Ecke Friesen- und Horner Straße am Sonnabend, 14. Januar, ab etwa 20 Uhr. Bob Tooke wird auch einige seiner Kunstwerke aus der Serie "Redneck Pop-Art" mitbringen. Mehr auf www.dmbob.de



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