| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Rund 23000 Euro aus dem WiN-Topf gehen für Betriebskosten an das Mütterzentrum, den Computertreff im Jugendtreff Blockdiek und den Kulturtreff (ehemals Aussiedler-Freizeittreff Blockdiek). Das Mütterzentrum bekommt 8000 Euro. Der Computertreff, der für alle Kinder und Jugendlichen von zwölf bis 21 Jahren offen ist, erhält 7200 Euro. Der Kulturtreff bekommt einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von rund 7500 Euro. "Bis einschließlich 2013 wird die Finanzierung der Projekte so gesichert sein", sagt Stefan Kunold, der als Geschäftsführer des Quartiersbildungszentrums Blockdiek auch dafür verantwortlich ist, WiN- und LOS-Anträge öffentlich zur Diskussion zu stellen. "Die Frage ist, was dann passiert. Es ist schlimm, dass es immer noch keine Regelfinanzierung gibt."
Von dem restlichen WiN-Geld soll der "BewohnerInnentreff" im Café Blocksberg sein bisher von zwei Bürgerschaftsabgeordneten gespendetes Tageszeitungs-Abonnement weiter beziehen können. Der Kulturtreff bekommt Geld, um das Bunte Lese-Sofa und den teilfinanzierten Musikkursus mit der jetzigen Kursleitung 2012 fortzusetzen, das Mütterzentrum für eine Kursleiterin für die neue Stillgruppe und für den Treffpunkt Gesundheit.
Aus dem Programm LOS II soll das Mütterzentrum knapp 4500 Euro für einen Kursus bekommen, der Frauen aus einer isolierten Situation wieder an den Arbeitsmarkt heranführen soll. Der Jugendtreff Blockdiek bekommt rund 3500 Euro für seine Hausaufgabenhilfe. Zweimal die Woche können Jugendliche von zehn bis 19 Jahren dort drei Stunden lang unter Anleitung büffeln.
Knapp 4000 Euro erhält der Jugendtreff für Bewerbungstraining für Jugendliche, die Gefahr laufen, Schule oder Ausbildung abzubrechen.
Eine weitere Idee für ein Projekt im Jahr 2012 ist ein Computer-Kursus für ältere Bürgerinnen und Bürger Blockdieks im Computertreff in Kooperation mit dem Stadtteilhaus der Bremer Heimstiftung oder der Volkshochschule. Für ein einwöchiges Kunstprojekt für Eltern und Kinder in den Sommerferien zusammen mit "Quartier" wären laut Kunold auch Beiratsmittel nötig. Außerdem wünschen sich die Blockdieker mehr gemeinsame Aktivitäten. Im Sommer gebe es viele Feste, aber im Frühjahr fehle etwas. Stefan Kunold rechnet noch mit Spenden in Höhe von rund 6000 Euro von der Gewoba, der Objekt-Entwicklung und privaten Spendern aus dem Ortsteil, die dafür verwendet werden könnten.



Regenwahrscheinlichkeit:



