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"Hier herrschte ein unzumutbarer Zustand", sagte Stefan Wagner vom Umweltbetrieb Bremen bei einem Besuch der Kita Engadiner Straße. Bei einer Spielplatz-Begehung Anfang 2011 fiel Wagner die schlechte Verfassung des Geländes, auf dem Kinder spielen sollen, ins Auge. Wagner, beim Umweltbetrieb Bremen für die Sicherheit der öffentlichen Spielplätze im Bremer Osten zuständig, gab dann den Anstoß für eine Veränderung. Durch das weitere Engagement des Quartiersmanagers Aykut Tasan sowie von Norbert Hecker (Kita Bremen) sind auf dem mehr als 5000 Quadratmeter großen Gelände jetzt knapp 700 Quadratmeter Sandfläche mit spannenden Spielmöglichkeiten entstanden. "Vorher gab es hier kaum Spielmöglichkeiten", berichtete Aykut Tasan. Und das Wenige, das vorhanden war, sei "ziemlich runtergespielt" gewesen. Nun gibt es unter anderem drei Hüpfplatten, Kletterstämme, eine Vogelnest-Schaukel und eine Sandspielanlage. Ein richtiges Kletter- und Abenteuerparadies für kleine Entdecker ist die
Spielkombination mit verschiedenen Klettergelegenheiten, einer Brücke sowie einer Rutsche. Im Frühjahr sollen die neuen Geräte dann mit einer offiziellen Feier eingeweiht werden.
Obwohl das Aufstellen der Geräte gerade einmal eine Woche dauert, hat es von der Idee des neuen Spielplatzes bis zum Abschluss des ersten Bauabschnitts ein knappes Jahr gebraucht. Zehn Monate hat der Umweltbetrieb unter dem Einbeziehung des Elternbeirats die Umgestaltung des Geländes geplant. Norbert Hecker hat das Beteiligungsverfahren mit den Eltern maßgeblich begleitet. "Es ist uns sehr wichtig, dass so etwas von unten heraus entsteht", betonte Tasan. Denn die Eltern sollten das, was am Ende den Kindern zur Verfügung steht, auch wollen. Tasan weiter: "Uns ist auch wichtig, dass dies ein Ort für Familien, Kinder und Jugendliche wird." Aus diesem Grund soll der Spielplatz außerhalb der Kita-Zeiten öffentlich zugänglich sein.
Die Sparkasse Bremen sowie die Kita Bremen und die Stiftung Soziale Stadt stellten insgesamt Finanzmittel von 38000 Euro für die Spielplatzerneuerung zur Verfügung.
"Das soll den Auftakt für eine langfristige Weitergestaltung darstellen", sagte die Kita-Leiterin Petra Neumann-Pietzka. Bald sollen auch für die unter Dreijährigen Kinder altersgerechte Spielmöglichkeiten entstehen. Denn Platz für Spielgeräte ist reichlich vorhanden: Wenn die Kleinkinder aus ihren Räumen an die frische Luft treten, stoßen sie derzeit noch auf eine gepflasterte Fläche. Nur ein kleiner Sandkasten und eine Wasserpumpe, die im Zuge der ersten Verbesserungen installiert worden ist, sind in unmittelbarer Nähe zu finden.
Ob die Wasserpumpe allerdings genutzt werden kann, steht noch nicht fest. Die Entfernung zwischen dem Pumpengriff und der Glasfassade des neuen Anbaus, der vor drei Monaten fertig gestellt wurde, ist zu gering. Nun muss festgestellt werden, ob die Wasserpumpe umgesetzt werden kann.



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