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Das Musiktheaterstück behandelt die Themen Christentum, Islam, Gewalt und Liebe nach der Romanvorlage "Nathan der Weise". Nathan der Weise ist die Hauptfigur eines Dramas von Gotthold Ephraim Lessing, das 1779 veröffentlicht worden ist. Mit etwa 25 Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturen und vier professionellen Schauspielern und Sängern wollen Maria von Bismarck als künstlerische Leiterin und Produkionsleiterin Doris Mühlbacher arbeiten. In dem Stück "Sarah und Khalil" trifft eine streng christlich geprägte Familie auf einen islamisch ausgerichteten Familienclan in einer heutigen Großstadt. Zwei von gegensätzlichen Denkmustern geprägte Jugendliche verlieben sich ineinander. Aber die Familien versuchen, die Verbindung zu verhindern.
Die Figur des Nathan tritt als eine Art Vermittler und weiser Mann in Aktion. Am Ende wird klar, dass jede Religion sich grundsätzlich durch andauernde praktische Humanität bewähren muss. In einer Zeit, in der die Kooperation von unterschiedlich religiös geprägten Kulturen immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, soll diese Theaterproduktion dazu beitragen, dass Jugendliche ihren islamisch oder christlich geprägten Hintergrund besser verstehen und wertschätzen.
Das nächste Casting für das Jugendtheaterprojekt "Sarah und Khalil" ist am Dienstag, 10. Januar, im Alkoholfreien Jugendcafé Tenever, Walliser Straße 125, Telefon 402767.



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