| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Nach Abschluss der drei Workshops zur Gestaltung eines Zentrums für Osterholz wurde entschieden, dass drei Planungsbüros damit beauftragt werden, eine mögliche Planung für die Wendeschleife zu entwickeln. Wirtschafts- und Bauressort sollen laut Quartiersmanager Aykut Tasan weitere 10000 Euro Planungskosten übernehmen, der Beirat Osterholz 5000 Euro. Die Planungsbüros sollen ihre Entwürfe dann im Sommer dem Quartiersforum vorstellen. Danach sollen die Osterholzer wieder beteiligt werden.
Für die Neugestaltung des Schulhofes der Schule Ellenerbrokweg gibt es 14000 Euro aus dem Topf Soziale Stadt. 10000 Euro übernimmt die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit. Der Schulverein steuert 1000 Euro bei. Das Schulgelände soll ab September bis zum Sommer 2013 so hergerichtet werden, dass es für die Kinder der Schule, der Kindertagesstätte und des Horts des Kinder- und Familienzentrums Graubündener Straße und die Familien im Quartier ein attraktiver Ort wird. Dazu sollen Spielgeräte angeschafft und aufgebaut werden.
Das integrative Musiktheater-Projekt "Wozu eigentlich die ganze Religion?" des Vereins Therapeutikum Bremen in Kooperation mit der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe und der Gesamtschule Bremen-Ost wird mit 2500 Euro aus dem Programm Wohnen-in-Nachbarschaften" (WiN) unterstützt. Jugendliche aus unterschiedlichen Schulen im Stadtteil mit unterschiedlichem kulturellen und religiösen Hintergrund sollen anhand eines Musiktheaterstückes mehr voneinander erfahren, dadurch Verständnis füreinander entwickeln und sich in ihrem unterschiedlichen Glauben gegenseitig wertschätzen und akzeptieren. Etwa 20 Jugendliche wollen nach einem Casting-Workshop und zwei weiteren Terminen im Jugendcafé Tenever mitmachen. Die Proben laufen seit Freitag.
Knapp 5300 Euro bekommt der Kulturverein Haus im Park für das Projekt "Neulandastronauten in Bewegung". Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 14 Jahren sollen vom 26. bis 30. März im Haus im Park zum fünften Mal auf Forschungsreise gehen können. "Bewegung als menschliches Prinzip" steht dann im Mittelpunkt. Die Frage, in welchen Situationen das Bewegliche des Lebens deutlich wird, soll beantwortet werden. Wünsche und Ziele, die beflügeln, sollen genauso beleuchtet werden wie Ängste und Befürchtungen, die aufhalten.
Das Projekt "Neulandastronauten in Bewegung" ist an die Kulturambulanz im Park des Klinikums Bremen-Ost gebunden. Es wurde auf Anregung des Klinikums und im engen Austausch mit dem Ensemble der Künstlerin Anja Fußbach für das WiN-Gebiet entwickelt. Sie und ihre Kollegen leiten die abenteuerlichen Reisen. Zum Abschluss des fünftägigen Workshops soll es eine Präsentation geben.



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