Der Mittdreißiger, Vater von drei kleinen Kindern, stammt aus einer Rabbinerfamilie. Sein Großvater und auch die Großeltern seiner Frau waren Deutsche. Netanel Teitelbaum besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft, wohnt schon zeitweise bei der jüdischen Gemeinde und pendelt zwischen Deutschland und Israel. 'Einen halben Monat ist er hier, einen halben Monat dort', sagt Elvira Noa.
Eine formelle Ausschreibung gab es nicht. Teitelbaum hat sich auf eigene Initiative in Bremen beworben. 'Es war überall bekannt, dass wir einen neuen Rabbiner suchen, und irgendwann hat er sich bei uns gemeldet', sagt Elvira Noa. 'Er hat sich vorgestellt, war mehrfach zu Besuch, hat Gottesdienste geführt, und die Gemeinde hat sich für ihn entschieden.'
Der neue Rabbiner spreche sehr gut Deutsch und habe - für die jüdische Gemeinde in Bremen nicht unwesentlich - auch russische Grundkenntnisse.


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