„Die Zeit hat gerade so gereicht. Wir haben buchstäblich bis zum letzten Moment gearbeitet, bevor das Gerüst wieder abgebaut wurde“, erzählt Kunstlehrer Harald Brockhausen. Das Ergebnis der Verschönerungsaktion kann sich sehen lassen und erinnert an ein altehrwürdiges Bremer Haus. Dahinter steckte eine Menge Arbeit, an der alle 31 Schüler beteiligt waren. Unter Anleitung des Malermeisters Volker Lühmann, der den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite stand, wurde die Mauer geschliffen und mit Tiefgrund versehen. Dann wurde sie mit Fassadenfarbe bemalt.
„Wir haben ganz oben auf dem Gerüst gearbeitet und freihändig ohne Schablonen gemalt. Das hat viel Spaß gemacht“, erzählt die 14-jährige Valeria. Für Selina war es das erste Mal, dass sie an so einem Projekt beteiligt war. Das Ergebnis könne sich sehen lassen. „Jetzt, da alles fertig ist, kann man eigentlich ganz zufrieden sein“, sagt sie.
Freiwillig im Einsatz
Teilweise waren die Schüler freiwillig abends bis 19 Uhr im Einsatz. „Zum Ende der Arbeiten sogar bis 20 Uhr“, erzählen Berit und Christina, die häufig bis zum Ende dabei waren.
Neben dem Bemalen der Wand packten die 31 Schüler auch bei allen anderen Arbeiten kräftig an. Lasse und Niklas halfen etwa beim Gerüstaufbau. „Wir haben mit den Handwerkern das Material abgeladen und gemeinsam das Gerüst aufgebaut.
Ab der zweiten Etage wussten wir, wie es geht, und konnten im Grunde alleine weitermachen“, erzählt Lasse. Auch Stuckleisten brachten die Schüler mit einem Spezialkleber an der Fassade an. „Das Problem war, dass man wegen der Ecken sehr akkurat arbeiten musste“, sagt Niklas.
Das Projekt war Teil der Vorbereitungen auf die Feiern zum 150-jährigen Bestehen des Kippenberg-Gymnasiums. Auch Schulleiter Hermann Pribbernow zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. „Da haben die Schüler wirklich tolle Arbeit geleistet“, lobte er.

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