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Im Februar brachten Andrea Mierig und ihre Kollegen von "Mobili Libri" Lesekoffer für alle elf Klassen an die Schule. Die acht Koffer mit je 60 Büchern waren nach Klassenstufe sortiert und standen den Kindern zur Ausleihe bereit. "Wir haben zwar auch eine Schulbibliothek, aber weil die Lesekoffer direkt in den Klassen waren und die Kinder die Ausleihe selbst organisieren konnten, war das doch etwas ganz anderes", sagte Schulleiter Tido Hokema.
Die Auseinandersetzung mit dem Lesestoff erfolgte dann auf zwei Arten: Zum einen sind alle Bücher im Computerprogramm "Antolin" verfügbar. Dort konnten die Kinder entweder eigenverantwortlich am heimischen Computer oder in der Schule Fragen zu den Büchern beantworten und Punkte sammeln. Zum anderen hat jede Klasse ihre eigene Top 10 der Bücher zusammengestellt.
"Als Frau Mierig mit der Idee auf uns zukam, haben wir sofort zugegriffen", sagte der Schulleiter. Die Lesekoffer hätten die Leselust der Kinder merklich erhöht, "und bei jedem, der gern und viel liest, steigt auch die Leseleistung". Die Leseförderung steht im Mittelpunkt der Arbeit von "Mobili Libri". Aktionen wie diese würde auch anderen Grundschulen guttun, meint der Schulleiter. Dieser Meinung ist auch "Mobili Libri". Andrea Mierig und ihre Kollegen wollen nach den Sommerferien ein großes Lesekofferprojekt starten. Acht Grundschulen haben sie dafür ausgewählt. Die Kosten belaufen sich auf rund 3500 Euro pro Grundschule. Dieses Geld stellen dem Projekt Firmen und Privatpersonen zur Verfügung.
Um weitere Schulen mit den Koffern glücklich machen zu können, müssen aber noch mehr Spenden her. Unternehmen und Privatpersonen, die die Aktion unterstützen möchten, können sich bei Andrea Mierig unter Telefon 8008835 oder per E-Mail an info@mobili-libri.de melden.


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