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In der vergangenen Woche berichteten wir im Stadtteil-Kurier, welche Verwirrung das Straßenverkehrsamt auf dem Radweg nahe der Ecke Kurfürstenallee/Metzer Straße gestiftet hat. Dort wird das Radfahren mit einem rot-weißen Schild verboten, doch auf der Rückseite besagt ein Schild, dass in diesem Abschnitt mit Fahrrad-Begegnungsverkehr zu rechnen sei. Die Behörde hat dafür zwar eine detaillierte Erklärung geliefert, die nachzuvollziehen aber schwer fällt.
Klarer Fall hingegen auf der großen Kreuzung ein Stück weiter stadtauswärts: Wer auf der Kirchbachstraße in Richtung Süden radelt, auf der linken, hier aber erlaubten Seite, und die Kurfürstenallee überqueren will, der fragte sich bis vor kurzem vor dem Lokal "Leopold's": Rot oder Grün? Ist das Weiterfahren verboten, wie es das runde Schild oben vorschreibt, oder darf man weiterfahren, wie der grüne Pfeil auf dem zusätzlichen eckigen Schild glauben macht?
Martin Stellmann vom Amt für Straßen und Verkehr spricht Klartext: "Das ist absolut falsch. Wie das grüne Schild da hingekommen ist, das ist uns ein Rätsel." Das Weiterfahren sei verboten, das grüne Schild werde umgehend entfernt. Gut, dass wir darüber gesprochen haben. Und Stellmann versichert: Für Fragen zu unnützen oder unverständlichen Verkehrsschildern habe die Behörde stets ein offenes Ohr.


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