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"Der Umweltbetrieb und das Amt für Straßen und Verkehr haben sich in Bezug auf die Linden nicht abgestimmt", sagt Ortsamtsleiterin Karin Mathes. Es dürfe nur von Oktober bis Ende Februar gefällt werden. "Das hätte man besser am Ende der Fäll-Saison machen sollen", sagt Mathes. Das ASV habe nun kein Geld mehr, und einen neuen Haushalt gebe es noch nicht. "Die Baumstümpfe müssen raus und die Flächen geglättet werden, damit dort geparkt werden kann", fordert Siegel. Platz zum Parken sei in der Carl-Severing-Straße wichtig.
Auch die Sanierung von Fahrrad und Fußwegen scheitert am Geld. Ali Erkün vom ASV machte in der Ausschusssitzung deutlich, dass bei einem Budget von 500000 Euro im Jahr für die Vahr und Schwachhausen zusammen nur Geld für die nötigsten Arbeiten an Stellen vorhanden sei, an denen die Verkehrssicherheit gefährdet sei. Der Beirat hatte dem ASV schon vor längerer Zeit eine Prioritätenliste vorgelegt, die nach einem Rundgang durch die Vahr mit Bürgermeister Jens Böhrnsen entstanden war.
231660 Euro können 2012 in der Vahr für die Grünpflege auf 384140 Quadratmetern ausgegeben werden. Alle Grünflächen in der Vahr haben die Pflegestufe drei oder vier. "Das heißt, es wird eher nicht so viel gemacht", sagt Mathes. Am meisten Geld pro Quadratmeter fließe in die Wallanlagen in der Innenstadt. "Wir sind schon froh, dass das Budget genauso hoch ist wie dieses Jahr und der Zustand der Grünanlagen gleichbleibend gut sein kann", sagt Ausschusssprecher Jan Brüning (Grüne). "Das war so nicht abzusehen."
"Es ist insgesamt zu wenig Geld da", sagt Ortsamtsleiterin Karin Mathes. "Wir müssen gucken, ob wir noch andere Geldquellen finden können." Dass so wenig Geld für Wegesanierung und Grünpflege ausgegeben werden könne, sei schade, sagt auch Jan Brüning. "So kann man die Gesamtpflege nicht verbessern."


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