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Der Überweg sei eigentlich schon sicher, so wie er ist, betonte Lanz noch einmal. Auch eine Ampel könne ihn nicht sicherer machen. Laut Michael Häntsche, Leiter des Polizeireviers Vahr, hat es dort in den vergangenen zehn Jahren vier Unfälle gegeben. Bei zwei Unfällen wurden Personen verletzt. Trotzdem will das Amt den Überweg jetzt optisch aufwerten.
Das ASV will Verkehrszeichen versetzen, damit sie noch besser sichtbar sind. Auf den Sperrflächen könnten Baken aufgestellt werden, damit Autofahrer nicht mehr darüber fahren können. Momentan hielten dort auch oft Eltern, die ihre Kinder zur FEBB bringen, sagte Lanz. Es könnten auch gelbe, etwa zehn Zentimeter hohe Markierungsstreifen auf die Sperrflächen geklebt werden, um sie besser sichtbar zu machen.
Für die Buslinie 24, die in Richtung Bürgermeister-Spitta-Allee direkt vor dem Übergang hält, soll es eine neue Haltestelle geben. Der Beirat sprach sich für eine Kaphaltestelle vor dem Überweg aus. Hält der Bus, blockiert er den Verkehr. "Das ist eine bauliche Maßnahme, die sich bewährt hat", sagte Lanz. Der Umbau würde etwa 40000 Euro kosten. Die Bremer Straßenbahn AG würde ihn wahrscheinlich mitfinanzieren.
Häntsche fehlten noch Blinklichter, die die Verkehrszeichen im Dunkeln besser sichtbar machen sollen, und Vorwegweiser. Der Beirat beauftragte in seinem Beschluss das ASV zu prüfen, ob es beides geben kann. Außerdem forderte er, dass alle nötigen Arbeiten zügig umgesetzt werden. Auch die Verkehrssituation in der Otto-Braun-Straße diskutierte der Beirat. "Wenn Eltern ihre Kinder zur Schule bringen und abholen, ist es dort chaotisch", betonte Häntsche. Das ASV will laut Lanz Pfähle aufstellen, damit Eltern nicht über Bürgersteig und Grünflächen fahren können.
Außerdem will Dorothea Frenz, Leiterin der FEBB, sich mit Verena Nölle zusammensetzen, die auch der FEBB helfen könnte, einen "Schulexpress" auf die Beine zu stellen. Ziel ist, dass weniger Eltern ihre Kinder zur Schule fahren und sie stattdessen selbstständig zu Sammelpunkten laufen, an denen sie dann von Eltern oder Lehrern abgeholt und zur Schule begleitet werden. Die Beiratsmitglieder finden die Ideen für Pfähle und Schulexpress gut. "Das ist ja wie Weihnachten heute", sagte Sascha Falkenhain (SPD).


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